Maki Sushi selber machen – Eine kleine Anleitung

Maki Sushi selber machen
Stefan und ich lieben Sushi – mittlerweile, denn unser erstes Sushi-Erlebnis war ziemlich negativ. Nachdem wir schon so viel von Sushi gehört hatten und uns von allen Seiten davon vorgeschwärmt wurde, gingen wir vor knapp 3 Jahren an meinem Geburtstag in eine Sushi-Bar. Das Geschmackserlebnis war zum Abgewöhnen. Außerdem stimmte die ganze Atmosphäre in der Sushi-Bar nicht. Kurz gesagt: Es war eine Enttäuschung. Wenige Monate später gingen wir jedoch mit einem befreundeten Pärchen in eine Running-Sushi-Bar in Bregenz, in der auch noch andere asiatische Köstlichkeiten umherfuhren. Das Sushi in Bregenz war einfach köstlich und nicht mit dem aus der Sushi-Bar zu vergleichen. Von diesem Zeitpunkt an war es um mich geschehen. Es folgten ein Sushi-Kochkurs und sehr sehr viele Besuche in anderen Sushi-Bars und Restaurants, die es in Berlin ja zum Glück zur Genüge gibt.

Nach dem Sushi-Kochkurs trauten wir uns nicht gleich wieder selbst heran, obwohl es absolut nicht schwer ist, Maki Sushi selbst zu machen. Doch ihr wisst ja wie das ist. Keine Zeit, keine Lust, kein Schlagmichtot. Ausreden über Ausreden. 😉 Doch vor einigen Wochen haben wir es wieder getan und zu Hause Maki Sushi selbst gemacht. Seitdem haben wir es sogar noch zweimal wiederholt, wie auch am letzten Sonntag, dessen Ergebnisse ihr hier und jetzt präsentiert bekommt.

Maki Sushi selber machen

Maki Sushi selber machen – Die Zutaten

Maki Sushi selber machen Zutaten

Das Gute am Maki Sushi selber machen ist, dass es um einiges günstiger als ein Ausflug zur nächsten Sushi-Bar ist. Egal ob man das Sushi vegetarisch, typisch, exotisch oder europäisch mag, man spart meiner Meinung nach immer. Ist ja auch logisch. Die wichtigsten Zutaten sind die Noriblätter (geröstete Algen) und der Reis, den wir aufgrund des Aufwands bisher noch nicht selbst gemacht haben, sondern immer bei einer Sushi-Bar kaufen. Dort bekommen wir für 4 Euro eine riesige Packung fertigen Sushi-Reis, das war es uns bisher immer wert. Doch bald machen wir auch den Reis selbst. 🙂 Neben diesen Grundzutaten braucht ihr noch eure Füllung zum Maki Sushi selber machen. Diese variiert je nach Geschmack und hier kann man ruhig experimentierfreudig sein. Ich verrate euch aber gleich, was in unsere selbst gemachten Makis kam. Zum Essen braucht ihr dann noch Sojasauce, eingelegten Ingwer (ich habe mich total in den rosafarbenen verliebt, der schmeckt auch super) und Wasabi. All diese Zutaten bekommt ihr im asiatischen Lebensmittelmarkt für einen Appel und ein Ei. 😉

Die Utensilien zum Maki Sushi selber machen

Ihr braucht keine High-Tech-Küche, um Sushi selber zu machen. Wichtig sind ein großes und scharfes (!) Messer und eine Bambusmatte zum Rollen des Sushis (bekommt ihr ebenfalls im Asia-Laden). Praktisch ist außerdem Frischhaltefolie.

Die Zubereitung

Viele denken, Sushi sei Hexenwerk, ich kann euch beruhigen: Selbst Kochunerfahrene bekommen das mit links und 40 Fieber hin. Zunächst wickelt ihr Frischhaltefolie um eure Bambusmatte (1), diese erleichtert euch das Rollen und macht´s hygienischer. Das Noriblatt halbiert ihr mit dem Messer und platziert es mit der rauen Seite nach oben etwa 5 cm oberhalb des unteren Endes der Bambusmatte (2). Nun nehmt ihr den Reis in eure (am besten angefeuchteten) Hände und verteilt ihn dünn und gleichmäßig auf dem Noriblatt. Lasst dabei circa 1,5 cm Platz zum oberen Ende (3). Nun könnt ihr eure Zutaten platzieren (4). Wir haben hier Frischkäse draufgestrichen und dünne Gurkenteile daraufgelegt. Stapelt die Zutaten nicht zu hoch, sonst platzt das Maki nachher aus allen Nähten. 😉

Jetzt kommt der schwierigste Teil: das Rollen. Da sich das mit Worten nur schwer erklären lässt und selbst Bilder es komplizierter machen, als es ist, zeige ich euch ein tolles You-Tube-Video (das ist keine Schleichwerbung, ich finde das Video einfach sehr gut!), in dem ein Sushi-Koch persönlich zeigt, wie man richtig rollt. 🙂 Ab 02:40 könnt ihr sehen, wie man rollt!

Unsere Maki-Sushi-Variationen

Maki Sushi selber machen

Alles andere als klassisch, dafür aber köstlich.

Rolle 1: Frischkäse, Gurke und Frühlingszwiebeln

Rolle 2: Frischkäse, Tomate, Mozzarella und Basilikum

Rolle 3: Surimi (Krebsfleischimitat) und Frühlingszwiebeln

Rolle 4: Rucola, Tomate und Mozzarella

Rolle 5: Lachs und Gurke

Rolle 6: Möhren, Rucola und Mozzarella

Maki Sushi selber machen

Kommentare

  • Avatar
    Mona

    ich lieeeebe sushi *___*
    Iwann mach ich des auch mal selber 🙂

    LG Mona

  • Avatar
    awapaulina

    lecker, lecker. da bekomme ich gleich hunger 😉

  • Avatar
    Saskia

    Toller Beitrag & sueprschöne Fotos! 🙂

    <3

  • Avatar
    Laura

    Bisher habe ich mich nie getraut Sushi zu probieren, weil ich ungern rohes Fleisch oder Fisch esse – aber das sieht ja mal richtig Lecker aus! Danke für die tolle Anleitung, das werde ich definitiv mal testen 🙂

    P.S. Danke für deinen lieben Kommentar zu meinem ersten Outfit-Post, Patricia 😉 ♥

  • Avatar
    Jule

    Wow ein Tolles Rezept, eine sehr leckerer Snack 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.