Hello 2019 – Unsere Ziele, Änderungen auf dem Blog & neue Projekte

9 Tage ist 2019 mittlerweile alt, wir haben uns dieses Jahr aber überhaupt nicht damit gestresst, unseren obligatorischen Jahres-Willkommens-Artikel zu schreiben. Seit Montag ist Marlena wieder bei der Tagesmutter und gestern Vormittag haben wir uns in Ruhe zusammen hingesetzt und unsere Ziele für dieses Jahr besprochen. Vieles stand natürlich bereits vorher fest – die Ideen für die beiden Blogprojekte hatten wir schon Ende letzten Jahres – doch einiges haben wir auch gestern erst definiert. Doch schauen wir uns doch erstmal an, was aus unseren Zielen 2018 geworden ist.

Was wurde aus den Zielen 2018?

Patricia:

  • Meine PCs (Laptop und PC) richtig aussortieren und nach System aufräumen: Gescheitert. Und darauf bin ich wirklich nicht stolz. Hier werde ich in diesem Jahr wirklich einen großen Fokus drauf legen, weil es einfach unheimlich wichtig ist.
  • Endlich einen Verlag für mein Kinderbuch finden: Ich habe keinen Verlag für mein Kinderbuch gefunden, doch das macht gar nichts. Unten bei „Projekte auf dem Blog“ verrate ich euch, weshalb.
  • Meinen Beckenboden, Bauch, Nacken und Rücken wieder auf Vordermann bringen. Also wirklich regelmäßig trainieren…: Auch hier bin ich gescheitert.
  • Für unser Haus sparen: Wir haben für unser Haus gespart, aber definitiv nicht unser Ziel erreicht. Das wird dieses Jahr besser.
  • 3 neue Orte bereisen: Dieses Ziel haben wir auf jeden Fall erfüllt. Die Reisepläne, die wir für 2018 hatten, haben wir zwar nicht genauso umgesetzt, dafür aber andere Ziele bereist. Die neuen Orte waren Mailand, Genua, Ligurien, Rügen, London (für mich nicht komplett neu, aber für Stefan).
  • Mindestens 3 Teile stricken (lernen): Gescheitert…

Das sieht irgendwie nicht so richtig positiv aus, oder? Doch 2018 war für mich trotzdem erfolgreich. Denn ich habe andere Ziele, die ich hier nicht aufgelistet habe, erreicht. Ich habe zum Beispiel Rücklagen gebildet für schlechte Zeiten. Ich habe ziemlich viele Camwoman-Onlinekurse verkauft und einiges mehr. Dennoch bin ich rückblickend nicht zufrieden und möchte 2019 fokussierter an meine Ziele gehen. Dafür will ich wirklich einmal monatlich einen Blick darauf werfen und mir Monatsziele machen. Ich habe zwar auch letztes Jahr Monatsziele gemacht, aber die Jahresziele dort nicht richtig untergebracht. Und dann wird das natürlich nichts…

Stefan:

  • Krav Maga Workshops besuchen: Habe ich nicht gemacht, denn irgendwie habe ich dieses Ziel komplett vergessen. Mich hat es auch gar nicht so richtig gestört, also scheint es mir wirklich nicht wichtig gewesen zu sein. So hart es auch klingt. In dem Punkt habe ich noch nicht einmal ein schlechtes Gewissen.
  • Marathon und Triathlon absolvieren: Definitiv nicht erfüllt. Diese beiden Ziele habe ich ja schon seit 2017 auf meiner Liste, doch diese passten einfach gar nicht zu 2018. Ich habe früh beschlossen, statt intensivem Ausdauertraining mich lieber auf meine sagen wir mal körperlichen Herausforderungen zu konzentrieren. Denn auch wenn ich als Personal Trainer anderen Leuten jeden Tag dabei helfe, ihre Schmerzen zu lindern oder besser noch an der Ursache zu arbeiten und diese zu lösen, heißt das nicht, dass ich selbst nie Schmerzen spüre oder alles perfekt ist. Und so habe ich sehr, sehr viel für die Mobilität meiner rechten Schulter getan (durch das Handballspielen in der Entwicklungsphase zwischen 6-16 Jahren, hat sich mein Körper ein wenig falsch ausgerichtet und diese Folgen spüre ich heute sogar noch) und meine „überanspruchten“ Sprunggelenke. Denn bevor die Basisstation nicht ordentlich eingestellt ist, kann ich den Gipfel nicht erklimmen 😉 .
  • Alle Räume samt Keller komplett aussortieren und ein System entwickeln, um dies regelmäßig zu tun: Alle Räume haben wir nicht geschafft, doch habe ich den Keller größtenteils saniert gehabt und unendlich viel aussortiert. Doch nach dieser intensiven Arbeit haben wir den Keller wieder in den Hintergrund rücken lassen und werden im Frühjahr noch einmal ordentlich Hand anlegen. Generell haben wir 2018 Jahr wirklich einiges in unserem Denken verändert, wenn es um unser Konsumverhalten geht. Es wurde viel weniger gekauft als früher. Und wir sind immer weiter auf dem Weg zu mehr und mehr Nachhaltigkeit (wahrscheinlich das Wort des Jahres 2018 und zwar zurecht).
  • Zusätzlich 3.000 Euro in Aktien anlegen: Absolut gescheitert! So traurig es klingt, nachdem ich Anfang 2018 super im finanziellen Bereich war, also Haushaltsbuch führen und andere Systeme zum Vermögensaufbau nutzen und mich darüber jeden Tag weiterzubilden, habe ich da ab Q2 2018 richtig nachgelassen.
  • 5 Weiterbildungen/Ausbildungen absolvieren: 3 Ausbildungen habe ich geschafft.
  • Mein vererbtes Asthma komplett durch natürliche und neue Heilverfahren heilen: Viel zu wenig gemacht. Ich hatte mich darüber ausgiebig informiert und hatte gute Ideen, wo ich ansetzen kann. An der Umsetzung ist es gescheitert. Mir ging es auch körperlich super, doch es geht ja um ein Langzeitdenken und da habe ich wohl eher für den Moment gelebt.

Patricias persönliche Wünsche & Ziele für 2019

Mein größtes Ziel für 2019 ist es, mir Zeit für meine Ziele und mich zu nehmen. Denn ich bin super darin, mir keine Zeit für Dinge zu nehmen, indem ich anderen Dingen mehr Zeit widme. Dem Arbeiten, meinem Handy, Serien etc. „Ich habe keine Zeit dafür (gehabt)“ ist leicht gesagt. Das haben wir mit Sicherheit alle schonmal. Doch wir haben Zeit. Wir verbringen sie teilweise einfach mit den falschen Dingen. Deshalb will ich mich dieses Jahr darin üben Prioritäten zu setzen und mich zu fokussieren. Auf folgende Ziele:

  • 12 Bücher lesen – Denn das ist im letzten Jahr zu kurz gekommen. Ich habe zwar viele Hörbücher gehört, doch davon wird der Stapel Bücher in unserem Bücherregal nicht kleiner. Dort liegen ganz tolle Sachbücher, die mich in verschiedenen Lebensbereichen weiterbringen werden, genauso wie Romane. Und die werden dieses Jahr gelesen. Ich hab auch schon angefangen. 🙂
  • 12 Sachen nähen – Seit ich glaub 6 oder 7 Jahren steht meine Nähmaschine hier und nach zwei Nähkursen (offline und online) bin ich immer noch nicht richtig vertraut mit der Nähmaschine, obwohl ich unbedingt nähen möchte. Zum Glück sitzt die beste Inspiration dafür nur wenige Etagen höher. Meine Nachbarin Sophia ist nämlich die reinste Nähgöttin und hat sich angeboten mir zu helfen. Sie ist meine letzte Hoffnung. Und ich bin mir sicher, wenn das Eis zwischen meiner Nähmaschine und mir erstmal gebrochen ist, dann gibt es kein Halten mehr.
  • 3 Teile stricken – Eher zum Ende des Jahres hin, wenn ich das Nähen dann hoffentlich schon verinnerlicht habe, möchte ich dann auch stricken lernen. Equipment ist auch hier schon vorhanden, ich muss mir nur die Zeit nehmen.
  • Geld für unser Haus sparen – Dieses Jahr aber wirklich!
  • Meinen Beckenboden, Bauch, Nacken und Rücken wieder auf Vordermann bringen – Unbedingt. Mein Beckenboden hat es wirklich nötig.
  • 3 neue Orte bereisen – Ich finde 3 neue Orte in einem Jahr eine schöne Zahl. Dieses Jahr könnten es aber noch mehr werden. Für 2019 steht definitiv Münster auf dem Plan, da ich dort eine Hochzeit fotografieren werde. Außerdem werden wir Stefans Onkel auf Usedom besuchen, der letztes Jahr samt Familie dorthin gezogen ist. Praktisch, oder? Dann planen Stefan und ich einen Städtetrip allein (das Ziel steht noch nicht definitiv fest), es geht mit meiner Mama nach Wien und es wird auch noch einen richtigen Familienurlaub geben.
  • Ordnung schaffen – Nicht nur auf dem PC, sondern überall in der Wohnung. Ich versuche den aktuellen Hype um Marie Kondo und die Netflix-Doku gleich als Ansporn zu nutzen.
  • Geld investieren – Ich bin jetzt 30 und muss definitiv noch mehr für Altersvorsorge und Co tun. Deshalb werde ich mich in diesem Jahr noch viel mehr mit dem Thema Finanzen beschäftigen und gezielt Geld investieren. Ein vielversprechendes Buch zu dem Thema liegt schon auf meinem Stapel. 😉

Stefans persönliche Wünsche & Ziele für 2019

Wofür ich 2019 noch viel mehr Zeit aufbringen möchte, ist und bleibt meine Gesundheit. Und damit meine ich physische sowie psychische Gesundheit. Denn wie ich letztes Jahr leider wieder in meinem persönlichen Umfeld lernen durfte, ist man ohne diese einfach ange… Im letzten Jahr habe ich physisch wirklich viel getan, doch merke, dass in mir immer noch mehr schlummert und ich die letzten 20 Prozent richtig herauskitzeln will. Psychisch heißt das, sich nicht durch unsinnigen und unwichtigen Kram ablenken zu lassen. Dafür werde ich einiges für mein Zeitmanagement tun und mich nicht mehr von der Zeit beherrschen lassen, sondern mehr darüber entscheiden. Sich immer gestresst zu fühlen, ist und bleibt einfach kein gutes Gefühl und drückt erheblich auf die Psyche. Fokussieren ist hier das Zauberwort. Und darauf wird sich fokussiert im Jahre 2019:

  • Mein vererbtes Asthma heilen – Schon im letzten Jahr stand es ja auf der Liste. Und obwohl ich nicht mehr viel davon merke, beschäftigt es mich immer noch sehr, oder besser gesagt, ist es in mir tief verwurzelt und daher sollte ich neben den physischen Möglichkeiten, die psychische Sache nicht vergessen. Ich merke, dass es in mir, und wie soll ich es sagen, in meine Familiengeschichte sehr tief verankert ist und das will ich lösen.
  • Eine längere Reise machen, mindestens 14 Tage – Seit unseren Flitterwochen waren wir nicht länger als 5 oder 6 Tage von Zuhause weg. Natürlich öfter, aber nie so richtig lang. Das habe ich mir eigentlich am Anfang meiner Selbständigkeit vorgenommen, flexibler zu werden, was meine Zeitplanung angeht, und mehr selber darüber zu bestimmen.
  • Finanzsystem neu erstellen Meine Buchhaltung soll einfacher werden, damit ich nicht immer alle 3 Monate einen ganzen Tag an meiner Abrechnung sitze. Außerdem sollen meine Ausgaben zu 100 % aufgelistet werden und unsere gemeinsamen Finanzen ebenfalls. Denn da gestaltet sich das ja, wenn man zu zweit ist, alles noch komplizierter.
  • Geld für das Haus sparen – Müssen wir jetzt endlich weiter verfolgen!

Änderungen auf dem Blog

Patricia: Ich habe oben ja schon erwähnt, dass Prioritäten setzen und Fokussieren wichtige Themen für 2019 sind. Und deshalb haben wir auch beschlossen, zwei regelmäßige Rubriken zu streichen. Es wird ab jetzt kein „Buch des Monats“ mehr geben. Wenn es Bücher gibt, die ich euch unbedingt weiterempfehlen möchte und die einen ganzen Artikel wert sind, dann werde ich einfach einen Blogartikel schreiben. Aber ich muss nicht jeden Monat ein neues Buch des Monats aus dem Hut zaubern. Ich hab auch festgestellt, dass es letztes Jahr tatsächlich nur 7 Bücher des Monats gab… Ich werde euch aber ab jetzt in den Monatsrückblicken verraten, was ich gelesen und gehört habe und wie ich es fand.

Außerdem wird es, zumindest im nächsten halben Jahr, keine Lieblinge des Monats aus den Onlineshops mehr geben. Denn auch wenn es uns immer Spaß gemacht hat, die Sachen herauszusuchen, hat es immer zum Konsum angeregt und Begehrlichkeiten geweckt. Bei euch und auch bei uns. Und dann verträgt sich diese Rubrik auch nicht so ganz mit einem unserer Blogprojekte für dieses Jahr.

Die Zeit, die wir sparen, indem wir diese Rubriken weglassen, wollen wir in ausführlichere Blogartikel mit viel Mehrwert und DIYs investieren. 🙂

Projekte auf dem Blog

Da wir nun schon so viel geschrieben haben, werden wir euch unsere Jahres- bzw. Halbjahresprojekte für dieses Jahr jetzt nur nach an den Kopf werfen und stellen euch die Projekte nächste Woche nochmal in separaten ausführlicheren Blogartikeln richtig vor.

  1. Mein Weg zum eigenen Kinderbuch – Self-Publishing statt Verlag – Das wird Patricias Projekt, bei dem sie euch von der Idee bis zum gedruckten Buch mitnimmt.
  2. 6 Monate Fair Fashion & Second Hand – Und das wird ein komplettes Familienprojekt…