Ausgelesen – 7 neue Buchempfehlungen Teil I

7_Buchtipps_Teil_1

Bücher waren eigentlich schon immer ein Thema hier auf dem Blog, weil sie einfach zu meinem Leben dazugehören – schon immer. Früher hab ich in der Buchkategorie regelmäßig einzelne Bücher vorgestellt, damit habe ich dann aber vor einiger Zeit aufgehört. Doch als ich auf Instagram nachgehakt habe, ob nach wie vor Interesse an Buchtipps besteht, gab es sehr positive Resonanz. Deshalb zeige ich euch ab jetzt auf Instagram im Storyhighlight „Ausgelesen“ meine Buchtipps und alle paar Monate werdet ihr diese auch hier finden.

  1. Benedict Wells – „Vom Ende der Einsamkeit“*: Da meine Freundin Ramona Autorin ist (HIER hab ich euch ihr Buch vorgestellt), hatte ich bei der Lesung von Unbehauste das Glück, Benedict Wells kennenzulernen. Damals hatte ich jedoch noch keine Ahnung, welch tollen Autor ich sogar fotografieren durfte. Nach dem Lesen von „Vom Ende der Einsamkeit“ muss ich sagen, dass er meiner Meinung nach zurecht zu den derzeit erfolgreichsten deutschen Autoren gehört. Und dass mir sein Schreibstil gefällt, ist eigentlich auch keine große Überraschung. Denn sein Vorbild und Mentor ist kein Geringerer als John Irving, einer meiner Lieblingsautoren.
  2. Jojo Moyes – „Weit weg und ganz nah“*: Ich muss zugeben, von Jojo Moyes-Büchern kann ich nicht genug bekommen. Sie lesen oder hören sich super leicht weg und berühren trotzdem immer das Herz, ohne Schnulz und Schmalz.
  3. Noel Hary – „Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte“*: Dieses Buch hat mir Stefans Tante in die Hand gedrückt und in etwa so etwas gesagt wie: „Leichte, lustige Lektüre.“ Und genau das trifft es. Eigentlich perfekt in einer Zeit wie dieser, denn Emma hat definitiv noch mehr Pech als wir mit Corona. 😉
  4. Nora Lämmermann & Simone Höft: „Landluft für Anfänger“*: Bleiben wir bei der leichten, unterhaltsamen Lektüre. Seit etwa einem halben Jahr höre ich jetzt schon diese 12-teilige Serie und bin mittlerweile am Ende des letzten Teils angekommen. Die Geschichte spielt im Spreewald, der ja quasi hier um die Ecke ist und es geht um zwei Schwestern, die ein Haus dort geerbt haben und nun von der Großstadt aufs Land ziehen. Da wir ja auch irgendwann einmal aufs Land ziehen wollen, mag ich solche Stadtflucht-Themen und habe mich wunderbar unterhalten gefühlt. Die Serie gibt es nicht als gedrucktes Buch, aber als Kindle und Hörbücher. Ich höre das Ganze übrigens auf Spotify.
  5. Chloe Benjamin – „Die Unsterblichen“*: Vier Geschwister, die als Kinder von einer Wahrsagerin erfahren, wann ihr Sterbetag sein wird. Vier komplett unterschiedliche Schicksale, die nach und nach erzählt werden. Ein tiefgründiges Buch, das mich sehr zum Nachdenken gebracht hat und das viele verschiedene Themen wie HIV oder auch Tierversuche behandelt. Ich würde sagen mein Lieblingsbuch im letzten Jahr.
  6. Katherine Webb – Das Haus der vergessenen Träume*: Mittlerweile habe ich so viele ungelesene Bücher in meinem Bücherregal zu stehen, dass ich oft gar nicht mehr weiß, wie sie dorthin gekommen sind. So auch bei diesem Buch. Doch da ich historische Romane sehr gern mag, hat es mir auf Anhieb gefallen. Vor allem von historischen Romanen, die parallel in der Vergangenheit und Gegenwart spielen, kann ich gar nicht genug bekommen. Dieses spielt in England, 1911 und 2011. Da in beiden Handlungssträngen Frauen die Hauptfigur übernehmen, kann man es durchaus als Frauenroman bezeichnen. Ein Liebesroman ist es aber keinesfalls. 😉
  7. Evita Greco – Das Geräusch der Dinge, die beginnen*: Dieses Buch ist eines dieser Bücher, die zwar nicht mit einer Wahnsinnsstory daherkommen und auch kein überraschendes Ende bieten, dafür aber das Herz berühren, ohne kitschig zu sein. Es hat unglaublich viele, kleine Passagen, Sätze, Momente, die so besonders sind und einen berühren und zum Nachdenken anregen. Es hat tolle, starke Figuren und Beziehungen. Manchmal hat mich die Hauptfigur Ada ein bisschen an die fabelhafte Amelie erinnert, das Buch manchmal an „Die Einsamkeit der Primzahlen„. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall sehr empfehlen und würde es zu den wenigen Büchern in mein Regal stellen, die ich nach dem Lesen behalte, wenn ich es nicht meiner Tante zurückgeben müsste, die es mir geliehen hat.

 

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