Sportarten im Test: Gesellschaftstanz

Tanzschule Berlin Steglitz Tanzsalon Scharlachrot

Nachdem wir im Sommer das Surfen auf Sardinien gelernt haben, geht es nun für uns weiter mit dem Testen einer weiteren Sportart. Und was gibt es da Besseres als mit Patricias Lieblingssportart weiterzumachen, dem Tanzen.

Tanzen ist was für Mädchen

Genau aufgrund solcher Sprüche haben die meisten Leute, vorzugsweise Männer, noch nie getanzt, was man leider auch bei jeder Party und in Clubs bemerkt 😉 . Ehrlich gesagt, habe ich auch nur durch Patricia mit dem Tanzen angefangen, andernfalls hätte ich mich damit wohl nie auseinandergesetzt. Doch seit mehreren Jahren gehen wir immer wieder regelmäßig zu verschiedenen Tanzkursen von Standard-, über Latein- bis hin zu Salsakursen.

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Gemeinsames Hobby als Motivation zum Sporttreiben

Wie ihr wahrscheinlich schon durch unsere Motivationschallenge mit Nike im letzten November erfahren habt, bin doch ich eher für die sportliche Motivation im Hause Kaiser zuständig (darum wird auch nicht der oder die Minikaiser/in drumherumkommen 😉 ) und daher freut es mich sehr, dass ich beim Tanzen nie Probleme habe, Patricia dazu zu motivieren.

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Denn Tanzen hat neben dem sportlichen Aspekt auch eine weitere tolle Komponente – wir machen es gemeinsam als Paar. Wir interessieren uns beide dafür und haben beide daran viel Spaß. Am Anfang muss ich doch ehrlich sagen, habe ich es vorwiegend Patricia zu Liebe gemacht und im Laufe der Jahre finde ich es einfach toll tanzen zu können. Wenn man seinen Partner zu mehr Bewegung bringen möchte, muss man halt wie in so vielen anderen Bereichen auch Kompromisse schließen. Im Sport geht nun einmal ohne ein wenig Motivation nicht viel und daher ist es immer wichtig Sportarten zu verfolgen, die einem wirklich Spaß machen (zusätzlich zu einem ordentlichen Kraft- und Ausdauertraining versteht sich 😉 ) .

Unsere Tanzschule in Berlin Steglitz

Der Gesellschaftstanz erlebt ja in den letzten Jahren einen richtigen Boom und auch wir sind wieder seit einiger Zeit auf den Tanzflächen der Welt (also in Berlin 😉 ) unterwegs. Bei unserem Tanzlehrer Tim Beckmann in seiner Tanzschule in Berlin Steglitz, dem Tanzsalon Scharlachrot, den er zusammen mit Tanzlehrerin Scarlett Jost betreibt, tänzeln wir uns von Woche zu Woche durch jegliche Standard- und Lateintänze wie Rumba, Disco Fox, Tango & Co. Besonders schön finden wir dort die kleinen Gruppen und die persönliche Atmosphäre. Bisher waren wir immer an größeren Tanzschulen und im Tanzsalon Scharlachrot gefällt es uns bisher am besten.

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Fitnessaspekt

Sofern ihr nicht unbedingt Rock’n Roll tanzen möchtet oder extrem viele Hebeübungen durchführt, muss man schon sagen, dass Tanzen oder einen Tanzkurs zu besuchen, ein eher ruhigerer Sport ist, um es einmal umgangssprachlich zu formulieren. Bei einer Tanzstunde von 60 Minuten verbrennt Patricia durchschnittlich 450 Kalorien und ich bewege mich bei circa 200 Kalorien (zum Vergleich: wenn ich eine Krafteinheit mit geringen Pausen durchführe, liege ich bei ungefähr 900 – 1.000 verbrannten Kalorien).

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Doch ein Training muss nicht unbedingt immer das Ziel haben, dich an den Rand der körperlichen Erschöpfung zu bringen. Denn worum es beim Tanzen geht, sind Koordination und Beweglichkeit. Seit ich tanze, bin ich definitiv beweglicher im Hüftbereich geworden. Selbst Arnold Schwarzenegger hat damals Ballett getanzt, um seine Beweglichkeit durch das intensive Krafttraining nicht zu verlieren.

Aber der wichtigere Aspekt beim Tanzen ist definitiv die Verbesserung der Koordination. Eine Schrittfolge von bis zu acht Schritten am Stück im Takt der Musik, gestaltet sich mehr als schwierig und wenn dann noch Drehungen und Figuren dazukommen, scheint der Körper am Anfang mehr als überfordert. Der Oberkörper soll nun etwas ganz anderes als der Unterkörper tun. Dabei schult ihr eure intramuskuläre Koordination, also das Zusammenspiel von Nervensystem und Muskeln (hier erfahrt ihr mehr über die intramuskuläre Koordination). Die Gewichtsverlagerung, von einer Körperseite auf die andere und zurück, lernt ihr zusätzlich nirgends so gut wie beim Tanzen.

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Und das sagt Patricia

Hach, es ist so schön zu lesen, dass Tanzen endlich mal von Stefan als Sport bezeichnet wird. Jahrelang hörte ich nämlich immer wieder „Tanzen ist kein Sport“. 😉 Mit dem Tanzen an sich habe ich glaub ich angefangen, als ich laufen konnte. Gesellschaftstanz „betreibe“ ich mit mal kleineren und mal größeren Pausen zwischendurch seit ich 15 bin (oh Gott, das sind 13 Jahre). Damals wurden wir in der Schule auf das Angebot unserer Tanzschule in Stendal aufmerksam gemacht und meine damals beste Freundin und ich beschlossen hinzugehen. Es machte mir von Anfang an riesigen Spaß und so folgte ein Tanzkurs auf den anderen mit ganz verschiedenen Tanzpartnern.

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Dann lernte ich mit fast 18 Jahren Stefan kennen und als Fußballer hatte er zumindest mit Gesellschaftstanz so gar nichts am Hut (in der Disco performte er schon immer ziemlich gut und unterhielt mit seinen lustigen Moves (ich sag nur Wischer) ganze Menschenmengen). 😀 Doch irgendwie fand er es nicht so schön, dass ich bei Feiern immer nur mit anderen Männern tanzte und er nicht mit mir tanzen konnte und so hatte ich plötzlich einen neuen Tanzpartner, den ich seitdem auch nicht mehr gewechselt habe.

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Seitdem haben wir in Stendal, Rostock und in Berlin verschiedene Tanzschulen kennengelernt und sind irgendwann in unserer Tanzschule in Berlin Steglitz gelandet. Bei unserem Tanzlehrer Tim haben wir auch Privatstunden für unseren Hochzeitstanz genommen und haben danach einfach weitergemacht. Das tägliche Üben unseres Hochzeitstanzes hat uns in den letzten Tagen vor der Hochzeit so sehr geholfen, herunterzukommen und für ein paar Minuten an nichts anderes als das Tanzen zu denken. Ich persönlich denke, dass Gesellschaftstanz ganz wunderbar für Paare ist und merke, wie es uns jedes Mal gut tut. Es ist und bleibt mein Lieblingssport. Egal wie viele Kalorien ich verbrenne. Und ich muss noch ganz dringend berühmt werden, damit ich endlich bei Let’s Dance teilnehmen kann. 😀

Fazit

Das Tanzen eignet sich definitiv perfekt als gemeinsame Sportart. Dabei lernt man als Paar, gemeinsam an einem Strang zu ziehen und sich aufeinander verlassen zu können.

PS: Vielen Dank an unsere Freundin Ulli für die Bilder. 🙂

Kommentare

  • Leonie

    Danke für den Tipp mit der Tanzschule in Steglitz! Wir sind Momentan auch wieder auf der Suche nach einem geeigneten Tanzkurs. Bei uns ist es ähnlich wie bei euch. Wir haben immer mal wieder verschiedene Kurse ausprobiert, meistens über den Unisport. Aber gerade bei so großen Gruppen ist es sehr schwer, sich und seinen Tanzstil zu verbessern, da man in der Masse untergeht. Das mit den kleinen Gruppen klingt sehr ansprechend! Tanzen ist der perfekte Sport zu zweit, bzw. man verbringt einfach aktive Zeit gemeinsam, unabhängig vom Kalorienverbrauch 🙂
    Euch weiterhin viel Spaß beim Tanzen!

    • Patricia
      Patricia

      Oh ja, die Gruppen beim Unisport waren wirklich riesig. Diese Erfahrung haben wir auch gemacht.

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