Getestet: Olaz Total Effects Touch of Foundation

Getestet Olaz Touch of FoundationKurz vor Weihnachten erhielt ich eine liebe Mail von Olaz, in der sie mich fragten, ob ich nicht Lust hätte, Olaz Total Effects Touch of Foundation zu testen. Da es sich dabei mit 13,95 € (Rossmann-Preis) zwar nicht unbedingt um ein Super-Schnäppchen, aber ein durchaus bezahlbares Beauty-Produkt handelt und ich auch schon des Öfteren Olaz-Produkte in meinem Kosmetikschränkchen zu stehen hatte, stellte ich mich todesmutig als menschliches Versuchskaninchen zur Verfügung. Einen Monat lang testete ich das Produkt, um euch nun diesen Testbericht vor die Füße zu legen. (Wer keine Testberichte mag, der scrolle bitte runter, dort benötige ich noch die Hilfe von den München-Experten unter euch.)

23.12.2012 – Das Versprechen

Bevor ich ein völlig fremdes Produkt an meine Haut lasse, schaue ich doch zunächst einmal, was da womöglich Gutes auf mich draufzukommt. Schließlich muss sich das Ganze ja auch lohnen. Also, was verspricht Olaz mir? Werde ich danach möglicherweise aussehen wie Frauke Ludowig, die ja fleißig Werbung für Touch of Foundation macht?

Auf meinem Produkt prangt eine große 7 und darunter „in one“. Ich bin von Shampoo, Zahnpasta & Co ja schon so einiges gewohnt, aber wie sollen denn bitte 7 Sachen in solch eine kleine Flasche passen? Und was sollen diese 7 Sachen sein? Kurz darauf bin ich schlauer. Total Effects Touch of Foundation kombiniert 7 Anti-Aging-Lösungen. Hmm. Mit 24 habe ich das ja eigentlich noch nicht so wirklich nötig, aber wie sagt meine Oma immer so schön: „Man kann nicht früh genug anfangen mit der Antifalten-Cremé.“ Also gut, dann mal los. Schauen wir mal, ob folgende Versprechen erfüllt werden:

– reduziert sichtbar Linien und Fältchen
– intensive Feuchtigkeit
– sanfte Straffung
– glattere Hautoberfläche
– feinere Poren
– antioxidative Wirkung
– frische Ausstrahlung

Außerdem gibt es Lichtschutzfaktor 15 und einen Hauch Max Faktor Make-up obendrauf.

24.12.2012 – Der erste Eindruck 

Meine Olaz Total Effects Touch of Foundation ist am gleichen Tag zur Welt gekommen wie das Christkind – kurz: ich öffne sie heute, am heiligsten Tag des Jahres, dem 24. Dezember. Ein bisschen Bammel habe ich ja ehrlich gesagt schon. Denn stellt euch vor, ich reagiere da jetzt allergisch drauf und stehe dann mit roten Pusteln vor dem Weihnachtsmann! Aber Augen zu und durch.

Bereits rein äußerlich gefällt mir die Mischung aus Cremé und Make-up sehr gut. Dank der Pumpflasche muss ich nicht mit meinen Händen darin herummengen, sondern kann wie bei einer Seife einmal draufdrücken und habe die Cremé auf meinem Finger. Den Geruch empfinde ich als überraschend angenehm. Nein, sogar mehr als das. Ich finde ihn grandios – frisch und süchtigmachend. Zum Glück hat sich Olaz vorher auf cheaperia umgeguckt, sodass ich die hellere von den beiden Nuancen auf meinem Finger vorfinde. Die Konsistenz ist eine Mischung aus Cremé und flüssigem Make-up (Überraschung!) und lässt sich dadurch komplett unproblematisch im Gesicht verteilen. Ich bin begeistert. Die Touch of Foundation-Créme lässt meine Haut richtig strahlen und ebenmäßig aussehen. Dabei wirkt es aber überhaupt nicht wie Make-up, sondern total natürlich. Herrje, jetzt klinge ich selbst schon wie Frauke Ludowig, aber es ist mein purer Ernst. Das Ganze halte ich gleich mal mit meinem Handy fest und sende es als Weihnachtslook getarnt in die Instagram-Welt. Darf ja noch keiner wissen, dass ich ein Versuchskaninchen bin. Finde ich zumindest.

Ich muss dazu noch anmerken: Ich bin kein großer Fan von Make-up, egal ob Puder, flüssig oder kompakt. Ich benutze es nur, wenn ich besonders hübsch aussehen will, für den täglichen Bedarf habe ich bisher immer Tagescréme und Concealer verwendet. Wenn ich Make-up trage, fühle ich mich maskiert und traue mich nicht mehr, mir ins Gesicht zu fassen. Bei der Touch of Foundation ist das überhaupt nicht der Fall. Sie fühlt sich nicht an wie ein Make-up, hat aber den gleichen Effekt.

01.02.2013 – Das Endergebnis

Auch jetzt, über einen Monat später, benutze ich die Touch of Foundation beinahe täglich. Wenn ich sie auftrage, fühle ich mich sofort viel hübscher und habe eine tolle Grundierung. Sie schützt meine Haut vor der (momentan nicht vorhandenen) Sonne, spendet Feuchtigkeit und beugt auch vorsichtshalber schonmal den Falten vor (Oma ist stolz wie Oskar). Einziges Manko: Mein richtiges Make-up verstaubt nun leider in meinem Kosmetikschrank. Vielleicht findet sich ja irgendwann ein Abnehmer dafür. Denn sobald meine Touch of Foundation leer ist, wird die nächste Packung gekauft.

Auf geht´s nach München!

Für meinen mutigen Job als Versuchskaninchen hat mich Olaz richtig toll belohnt und meine Mutter und mich zu einem Workshop in die Praxis der Dermatologin Dr. Patricia Ogilvie nach München eingeladen. Am Dienstag geht es schon los! Da meine Mutter noch nie in München war und ich noch einen anderen Test für euch durchführen darf, bleiben wir auch gleich über Nacht. Also, wenn ihr irgendwelche Tipps habt, wie man sich auch im Winter den Tag in München versüßen kann, immer her damit! Ich freue mich über jede Anregung, egal welcher Art!

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