Der Inhalt meiner Kliniktasche und was ich tatsächlich davon gebraucht habe

Inhalt meiner Kliniktasche

Fast ein halbes Jahr ist die Geburt von Marlena nun her und ich wollte euch doch schon längst verraten, was der Inhalt meiner Kliniktasche war. Ich hab diesen Beitrag allerdings extra noch nicht vor der Geburt veröffentlicht, weil ich euch unbedingt schreiben wollte, was ich denn tatsächlich aus der Kliniktasche gebraucht habe. Das war nämlich im Endeffekt herzlich wenig. Deshalb hab ich, als die Tasche knapp einen Monat vor dem Geburtstermin fertiggepackt war, hier alles aufgeschrieben und schreibe nun ein paar Anmerkungen hinter jeden Punkt.

Natürlich hab auch ich vorher, wie du wahrscheinlich gerade, viele Listen im Internet gelesen und die Dinge davon in die Tasche gepackt, die mir für mich relevant erschienen. Denn man muss ja beachten, dass jeder ein anderer Typ ist und andere Bedürfnisse hat. Unsere Reisetaschen haben ja auch nicht den gleichen Inhalt. Deshalb hört auf euer Bauchgefühl und im Zweifelsfall ist ja die ein oder andere Sache ganz schnell besorgt. Ich hab mir übrigens extra eine neue Reisetasche gekauft, weil eh eine neue her sollte und die alte schon ganz schön heruntergerockt war. Was gibt es also für einen schöneren Anlass sich eine neue Tasche zu kaufen? 😉

Ich hab euch übrigens einige Sachen verlinkt zur Hilfe oder Inspiration. Das sind teilweise sogenannte Affiliatelinks, das heißt, wir bekommen eine kleine Provision, wenn ihr darüber kauft. Ihr zahlt aber natürlich nicht mehr! 😀

Inhalt Kliniktasche

Der Inhalt meiner Kliniktasche

  • Ein Outfit für die Minikaiserin in Größe 50 – Hab ich nicht gebraucht, weil Marlena gleich Größe 56 hatte mit ihren 4,5 kg Geburtsgewicht. 😀 Ich würde es euch aber trotzdem empfehlen. Ich fand die Strampler im Krankenhaus nervig, weil sie ihr entweder zu groß oder zu klein waren und hab ihr nach einem Tag dann ihre Sachen angezogen.
  • Ein Outfit für die Minikaiserin in Größe 56 – Das brauchten wir dann. Nachdem wir ihre Größe kannten, hat Stefan noch ein Outfit von zu Hause mitgebracht.
  • Spieluhr – Marlena hat die Spieluhr von Anfang an nicht besonders interessiert oder beruhigt, obwohl ich sie auch schon am Bauch vorgespielt hab. Aber bei vielen Babys soll es helfen!
  • Babydecke bzw. Muslintuch – Kann ich nur empfehlen. Die eigenen Tücher sind meist weicher als die vom Krankenhaus und man fühlt sich mehr zu Hause. Und man kann sie für alles Mögliche gebrauchen. Wir haben welche von aden & anais und lieben sie. Nehmt ruhig 2-3 Tücher oder eine Decke mit.
  • Maxibinden – Ich persönlich brauchte keine dort. Man bekommt im Krankenhaus genug sogenannte Surfbretter und kann auch den Rest mit nach Hause nehmen. Ihr braucht dann aber Maxibinden zu Hause für die Wochenbettblutung.
  • Dunkle Panties in einer Nummer größer – Brauchte ich auch nur für den Heimweg, da ich im Krankenhaus so ein scharfes Netzhöschen hatte und ehrlich gesagt auch froh war über jedes Lüftchen untenrum. Keine Angst, man kriegt das alles nur halb mit, weil da so viel Endorphine im Körper sind. 😀
  • Kuschelsocken – Brauchte ich nicht, da es über 30 Grad waren. Ansonsten würde ich aber sagen, Kuschelsocken sind immer gut.
  • Haargummi – Unbedingt. Es sei denn, ihr habt kurze Haare. 😉

 

  • Nachthemd mit Knopfleiste zum Stillen – Das war so ziemlich das Wichtigste für mich. Ich hab es während der Geburt getragen und konnte dann auch gleich damit stillen. Perfekt! Meins war von Asos und natürlich genial, weil „Hello Baby“ draufstand. 😀
  • Jogginghose/Leggings – Je nach Jahreszeit. Lieber etwas lockerer untenrum. Ich hatte zeitweise gar keine Hose untenrum an im Bett, weil es einfach sehr heiß im Zimmer war und sich untenrum nach der Geburt alles so komisch anfühlt und teilweise auch schmerzt. Da mochte ich lieber weniger Stoff an Beinen und Co.
  • Still-BH – Hab ich nicht gebraucht. Erst zu Hause.
  • Stilltops – Dafür die. Die haben ja schon eine Art BH drin. Das hatte ich dann an die meiste Zeit. Und wenn ich auf Klo musste, dann hab ich den
  • Morgenmantel/Bademantel übergezogen. Der war wirklich Gold wert! Hier auf dem Bild seht ihr meinen Bademantel, den ich im Winter anziehen würde. Im Sommer war es mein Morgenmantel vom Getting Ready unserer Hochzeit, den ich im Sommer immer noch super gern trage.
  • Flip-Flops/Hausschuhe – Ich hab mir extra ein neues Paar Flip-Flops gekauft, das war gar nicht so einfach übrigens. 😀 Aber die waren neben dem Morgenmantel auch super wichtig für mich. Im Winter würde ich zusätzlich Hausschuhe einpacken. Denn bei uns müsste man für die Untersuchungen raus über den Flur. Und die Flip-Flops bzw. Badelatschen braucht man eben im Bad.
  • Kleid für die Heimfahrt – Ich hatte mein liebstes Maxikleid dabei, das luftig und bequem war. Eine Hose hätte ich nicht anziehen wollen. Im Winter würde ich wahrscheinlich eine Thermostrumpfhose und ein Kleid anziehen.
  • Kontaktlinsenbehälter und Flüssigkeit – Ich hab vorher gelesen, man soll nicht mit Kontaktlinsen gebären. Ich hab es getan und beide Augen sind noch drin. Ich hatte aber natürlich mein Zeug dabei.
  • Waschtasche mit Zahnbürste, Creme, etwas Make-up etc. – Ich persönlich hab außer der Zahnbürste kaum etwas davon gebraucht. Es ist aber eine Typfrage. Ich hab eine Freundin, die sich direkt nach der Geburt geduscht und leicht geschminkt hat. Finde ich vollkommen ok. Ich hab weder das eine noch das andere getan. Zum Duschen war ich noch viel zu wacklig auf den Beinen und ich hatte auch nicht das Bedürfnis, erst recht nicht nach Make-up. Ich hab aber trotzdem nicht gestunken. 😀 Notfalls tut es das Deo. 😉
  • Handtuch und Waschlappen – In meinem Krankenhaus gab es keine Handtücher, doch auch so fühlt es sich schön an, wenn man das eigene Handtuch von zu Hause sieht. An meinem „Abreisetag“ kam übrigens ein Mädel, das das gleiche Handtuch hatte wie ich. Ikea eben. 😉
  • Reisefön – Ihr könnt es euch denken. Brauchte ich nicht. Aber ihr kennt euch selbst am besten. Wie stark ist euer Hygienebedürfnis und wie fit seid ihr? Als ich am dritten Tag nach der Geburt zu Hause geduscht habe, hab ich mich gefühlt wie nach einem Marathon…
  • Jute-Beutel – Der wurde empfohlen, um Geschenke nach Hause zu transportieren. War eine gute Idee. Obwohl wir direkt im Krankenhaus wenig Geschenke bekommen haben, haben wir ihn trotzdem gebraucht.
  • Schlafmaske – Keine schlechte Idee, da es im Krankenhauszimmer unter Umständen hell ist. Zum Beispiel wenn man direkt neben einer Leuchte sitzt, die die ganze Nacht anbleiben soll… Aber ich hab trotzdem keine aufgesetzt.
  • Bargeld – Zum Beispiel für den Automaten oder so. Brauchte ich nicht, kann aber nicht schaden.
  • Handy-Ladekabel – Natürlich! Am besten dieses mit extra langem Kabel, das die liebe Yasmin empfohlen hat.
  • Kopfhörer – Zum Beispiel zum Hörbuch hören. Bin ich allerdings nicht zu gekommen und hatte ich auch kein Bedürfnis nach. Ich war mit Marlena beschäftigt. 😀
  • Mutterpass – Klaro, den sollte man immer dabeihaben.
  • Kliniküberweisung – Die braucht man nur, wenn der Frauenarzt irgendwas findet, was dazu veranlasst, dass man vorher ins Krankenhaus zur Entbindung soll. Also selten. Ich brauchte sie nicht.
  • Personalausweis – Ehrlich gesagt, kann ich mich nicht mehr erinnern, ob wir den tatsächlich im Krankenhaus brauchten. Aber der nimmt nicht viel Platz weg, also nehmt ihn mit.
  • Stammbuch – Haben wir auch nicht gebraucht. Die Geburtsurkunde haben wir erst später auf dem Amt bekommen.
  • Krankenkassenkarte – Die braucht ihr natürlich.
  • Obst/Snack – Es gibt natürlich ständig irgendwelches Essen im Krankenhaus. Und auch während der Geburt hätte ich etwas bekommen können, da die Geburtsstation ein eigenen kleinen Kühlschrank hatte. Während der Geburt hatte ich aber (einer der wenigen Momente in meinem Leben 😀 ) gar keine Lust auf Essen jeglicher Art. Mit dem Krankenhausessen konnte ich mich auch ganz gut abfinden. Ich hab mich aber trotzdem sehr über den Obstsalat gefreut, den meine Mama mir am zweiten Tag nach der Geburt gebracht hat. Und für den Papa braucht man manchmal auch was. Aber es gibt auch Automaten. Also vielleicht ne Kleinigkeit einpacken, aber nicht zu viel. Die Snacks in meiner Kliniktasche mussten übrigens vor der Geburt regelmäßig aufgefüllt werden. Es ist eben gefährlich, wenn man weiß, WO es Süßigkeiten und Snacks in der eigenen Wohnung gibt. 😀
  • Wechsel-T-Shirt für Stefan – Gebraucht hat er es nicht, weil die Geburt ja nur 6 Stunden gebraucht hat. Stefan empfiehlt aber trotzdem, eins reinzupacken, weil es länger dauern kann, man nie weiß, wie viel man schwitzt und ob es nicht doch blutiger wird, wenn man das Baby das erste Mal auf dem Arm hat. 😀

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