In 3 Tagen durch Limfjord – Tag 2: Holstebro*

Holstebro

Was in Lemvig die Boote waren, sind in Holstebro die Tiere. Wenn ich süße Tiere vor der Nase habe, kann ich einfach nicht anders als auf den Auslöser zu drücken und aussortieren geht auch so gut wie gar nicht. Ständig denke ich: „Oh, das ist so süß. Das muss ich unbedingt zeigen. Und das auch. Und das. Und das.“ Doch keine Angst, es gibt nicht nur Tiere im zweiten Teil des Dänemark-Berichts unseres Visit Limfjord Trips zu sehen. Wie ihr seht, gibt es auch hellblaue Stühle und Blumen. Doch fangen wir doch einfach mal an.

Nachdem wir uns in der Nähe von Lemvig ausführlich über die Herstellung von Horn-Produkten informiert hatten, fuhren wir nach Holstebro. Holstebro ist im Gegensatz zu Lemvig etwas südlicher gelegen und nicht direkt am Meer. Weniger schön ist es aber trotzdem nicht. Die Fußgängerzone ist entzückend und es war auch ziemlich viel los. Sogar das dänische Militär begegnete uns vor einer Kirche. Wir haben nicht ganz herausbekommen, warum. Wir gönnten uns ein dänisches Eis, wobei ich sehr viel mehr Glück mit der Auswahl der Sorten hatte. 😀

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Unsere Unterkunft in Holstebro – Borbjerg Mølle

Borbjerg Mølle

Unsere Unterkunft in Holstebro stand wirklich in starkem Kontrast zu der in Lemvig. Wenige Kilometer von Holstebro entfernt standen wir nämlich plötzlich in Afrika. Überall Elefanten (natürlich keine echten), Lamas, Strauße (sehr wohl echte) und unser Zimmer komplett ägyptisch eingerichtet. Es war verrückt. Natürlich befanden wir uns hier aber nicht in Afrika, sondern in Borbjerg Mølle. Das Golfhotel ist wie eine afrikanische Savanne aufgebaut. Auch wenn es schon ein wenig in die Jahre gekommen ist, hat es einen wunderbaren Charme und man kann hier so einiges erleben. Perfekt auch für einen Urlaub mit Kindern!

Borbjerg Mølle Borbjerg Mølle Borbjerg Mølle

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Unser Zimmer hat uns wirklich extrem an unseren Urlaub in Ägypten erinnert. An der Wand fanden wir sogar einige unserer ägyptischen Souvenirs wieder, die in unserer Erinnerungskiste zu Hause schlummern. Das war schon wirklich witzig. Ansonsten war das Zimmer normal ausgestattet, nur ein Föhn hat mir gefehlt.

Borbjerg Mølle Borbjerg Mølle Borbjerg Mølle

Ein Doppelzimmer kostet pro Nacht knapp 117 Euro, also genauso viel wie unser Hotelzimmer in Lemvig. Das Zimmer in Lemvig fand ich zwar etwas schöner, dafür hat Borbjerg Mølle aber natürlich mehr zu bieten.

Was genau, erkundeten wir gleich nach unserer Zimmerbesichtigung. Wir schnappten uns Susi und erkundeten das ganze Gebiet, das zu Borbjerg Mølle gehört. Wir entdeckten bereits viele Tiere und einen Dschungelpfad, bei dem man sich gleich gut körperlich betätigen konnte. Stefan musste natürlich wieder mit seiner Sportlichkeit angeben. Ich habe mich für euch dagegen wieder zum Deppen gemacht. Und Susi wollte natürlich auch mitmachen.

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Man kann in Borbjerg Mølle übrigens auch wie in Afrika in großen Zelten schlafen oder eine Feier mit großem Grill veranstalten. Es gab dort so viel zu entdecken und ich habe das erste Mal in meinem Leben (ja, das ist unfassbar, ich weiß) in einer Hängematte gelegen. Ich wollte am liebsten nie wieder aufstehen!

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Nach unserem Rundgang bekamen wir direkt am See unser Abendessen serviert. Wie ihr seht, gab es schon wieder reichlich Fleisch, deshalb muss ich hierzu noch kurz etwas sagen. Wir versuchen ja nun seit einigen Monaten uns vorwiegend vegan zu ernähren. Auch auswärts bestellen wir nur ab und zu Fleisch und essen sonst meist vegetarisch. Allerdings möchten wir keinen Gastgeber vor den Kopf stoßen. In allen Restaurants in Limfjord wurde uns das Beste aus der Region aufgetischt und wir fühlten uns absolut geehrt. Es hat alles wunderbar geschmeckt. Genau wie der Elefantenwein, den ich getrunken habe.

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Nach dem Frühstück, das übrigens sehr gut war und bei dem man sich sogar selbst die Eier so kochen konnte, wie man sie haben wollte, machten wir uns wieder auf den Weg nach Holstebro. Nachdem das Wetter am Donnerstagabend und Freitag so wunderbar gewesen ist, war es am Samstag leider ganz fürchterlich. Es hat die meiste Zeit des Tags in Strömen gegossen und gewittert. Wir nutzten das aber für eine kleine Shoppingtour in Holstebro (erfolgreich).

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Unser Lunch in Holstebro – Das Café Utopia

Café UtopiaDas Café Utopia hat uns nicht nur wegen des extrem leckeren Essens begeistert, sondern vor allem auch wegen der Einrichtung. Überall hängt und steht Kunst von regionalen Künstlern, die man auch kaufen kann. Galerie und Café in einem sozusagen. Unser Essen, wieder eine Platte voller regionaler Köstlichkeiten war wirklich der Wahnsinn. Nur leider ein bisschen viel. Übrigens habe ich Stefan extra eine besonders große Olive essen lassen, um euch sein Gesicht dabei zu zeigen. Ja, ihr liegt richtig: Stefan mag keine Oliven.

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Das war nun der zweite tierische Teil mit Holstebro. Und nächste Woche kommt dann das Finale!

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