10 Bücher, die meine Jugend und mich geprägt haben

Bücher die mich geprägt haben

Monat für Monat bekommt ihr von mir das „Buch des Monats“ serviert, aktuelle Lesetipps. Ende letzten Jahres kam mir jedoch in den Sinn, mal zurückzublicken. Ich habe schon immer viel gelesen, als Kind und in meiner Jugend. Ich glaub, am wenigsten habe ich während meines Germanistikstudiums gelesen. Finde den Fehler. Dabei habe ich viele Bücher schnell wieder vergessen. Doch einige sind irgendwie immer präsent in meinem Kopf. Wie verstorbene Menschen, an die man immer wieder denken muss. Dabei habe ich außer Harry Potter alle nur einmal gelesen. Doch sie haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Und da meine Jugend nun doch schon 1/2 Jährchen her ist, wird es wirklich an der Zeit, sie noch einmal zu lesen. Ich wette, ich nehme sie jetzt doch ziemlich anders war. Und sie werden Erinnerungen wecken. Denn ich weiß bei jedem Buch, das ich gelesen habe, wo und zu welcher Zeit ich es gelesen habe. In welchem Urlaub zum Beispiel. Das liebe ich an Büchern.

Übrigens ist es ein wenig verrückt, in welchem Alter ich die Bücher teilweise gelesen habe. Was Literatur betrifft, war ich etwas frühreif. Während meiner Jugend habe ich eigentlich kaum Jugendliteratur gelesen. Dafür liebe ich jetzt Jugendromane umso mehr. 😀

1. Wüstenblume

Ich war gerade einmal 11 Jahre alt als ich Wüstenblume gelesen habe. Danach habe ich meine Barbie, die ich mir im Urlaub auf Gran Canaria ausgesucht habe, Waris genannt. Sie war nicht schwarz, aber wunderschön. Ich hab sie noch genau vor Augen. Ob mich Wüstenblume mit 11 verstört hat? Ich denke, dass die Stelle mit der Beschneidung jedem, der sie gelesen hat, nahe ging. Doch verstört hat mich Wüstenblume nicht. Allerdings hatte ich in diesem Alter selber schon einiges miterlebt und war gewissermaßen abgehärtet. Mich hat das Buch damals aber tief beeindruckt und die Stärke von Waris fand ich unheimlich inspirierend.

2. Harry Potter

Zu Harry Potter wurde ich eigentlich ein wenig gezwungen. Ich konnte damals mit Fantasy überhaupt nichts anfangen und interessierte mich deshalb nicht für den Hype. Als meine Mutter den ersten Teil einfach anschleppte, war gerade der dritte herausgekommen. Ich stellte „Den Stein der Weisen“ irgendwo in mein Bücherregal und holte ihn erst an einem dieser langweiligen Sonntage hervor. Ich las die ersten Seiten und verstand nur Bahnhof. Legte es wieder weg. Dann kam der nächste langweilige Sonntag. Und dann packte es mich. Als ich den ersten Band ausgelesen hatte, lief ich direkt zum Buchladen in der Innenstadt. Seitdem bin ich großer Harry Potter Fan. Und obwohl ich überhaupt nicht mutig bin, wollte ich natürlich immer nach Gryffindor. Aber ich denke, ich würde eher nach Hufflepuff passen… Übrigens hab ich die ersten drei Teile jetzt auf Englisch hier liegen und will mich bald heranwagen. Bisher hab ich die Teile nämlich nur auf Deutsch gelesen.

3. Das Lazaruskind

Das Lazaruskind ist unbekannter als die meisten anderen Bücher hier und ich kann mich kaum noch erinnern, wo und wann ich es gelesen habe. Aber es ist noch sehr präsent in meinem Kopf. Ich fand das Thema unheimlich spannend und es ist ein Buch, was ich auf jeden Fall noch mal lesen möchte.

4. Garp und wie er die Welt sah

Ich bin ein riesiger John Irving Fan. Ich habe fast all seine Bücher gelesen. Meine Favoriten sind jedoch Witwe für ein Jahr und Garp und wie er die Welt sah. Ich finde John Irvings Bücher unvergleichlich und eine ganz eigene Welt. Obwohl ich finde, dass Gottes Werk und Teufels Beitrag nicht zu dieser Welt gehört, auch wenn es ein tolles Buch ist. Die neueren Irvings hab ich übrigens noch nicht gelesen. Letzte Nacht in Twisted River haben wir zwar hier zu stehen, aber ich kam irgendwie nicht richtig rein in die Handlung. Es ist nicht mehr die gleiche Welt.

5. Barbara Wood Bücher

Ihr seht schon, mein Buchgeschmack ist sehr vielfältig. Von John Irving zu Barbara Wood. 😀 Doch auch ihre Bücher liebe ich. Die Frauenfiguren, die historischen und kulturellen Elemente. Mein Favorit? Haus der Harmonie. Doch auch Seelenfeuer, Traumzeit, Kristall der Erinnerungen und Das Perlenmädchen kann ich empfehlen. Nicht so gut fand ich Bitteres Geheimnis. Und ein wenig gruselig, aber auch sehr spannend und anders als die anderen Barbara Wood Bücher: Haus der Erinnerungen.

6. Das Parfüm

Tja, wen hat Das Parfüm nicht beeindruckt? Mich hat es sogar so beeindruckt, dass ich es im Deutschunterricht vorgestellt habe. Und diese Buchvorstellung ist anscheinend auch meinen Mitschülern im Gedächtnis geblieben. Zumindest Christina von Lumenqi, wie sie mir letztes Jahr gestanden hat. 😀 Ich hoffe, das lag nicht nur an meinem miserablen bzw. nicht vorhandenen Französisch.

7. Das Wunschspiel

Das Wunschspiel hat mir meine Mutter aus irgendeiner Grabbelkiste mitgebracht und oft finden sich dort die besten Bücher. Auch dieses hat mich nachhaltig beeindruckt. Spannend und leicht gruselig.

8. Illuminati

Illuminati hat mich gepackt. Dan Brown hat es einfach drauf. Obwohl ich sagen muss, dass alles, was ich von ihm nach Illuminati und Sakrileg gelesen habe, mich nicht mehr so vom Hocker gehauen hat. Übrigens nicht von Dan Brown, aber auch richtig gut fand ich Das Jesus-Video. Ein Hoch auf Verschwörungstherorien.

9. Blueprint

Bis letztes Jahr hat meine Mutter als Deutschlehrerin gearbeitet. Ich durfte früher öfter einmal die Bücher, die sie im Unterricht mit den Schülern lesen wollte „testlesen“. So auch Blueprint. Meine ersten Berührungspunkte mit der Klon-Thematik. Sehr gutes Buch.

10. Eine Billion Dollar

Eine Billion Dollar hat zu einem großen Teil mein Weltbild verändert und geprägt. Ich will dieses Buch unbedingt nochmal mit meinem jetzigen Wissensstand lesen.

Welche Bücher haben euch geprägt? Welche würdet ihr unbedingt empfehlen? Her damit!

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