Marlenas Geburt – Teil 3: Bald ist sie da

Geburt marlena

Und da ist er nun. Der finale Geburtsbericht. Ein sehr komisches Gefühl. Das bisher wohl krasseste Erlebnis in unserem Leben. Obwohl es eine ganz normale Geburt war. Hier geht es zu Teil 1 und Teil 2.

01:30 Uhr

Patricia: Hebamme Romy untersucht nochmal den Muttermund, der aber noch bei den 2 Zentimetern der letzten Wochen ist und fragt mich, wonach mir jetzt ist. Die Frage kann ich sehr leicht beantworten. Schlaf. Ich bin sehr müde und erschöpft von dem Spaziergang, der Aufregung und mein letzter richtiger Schlaf ist ja auch schon ziemlich lang her. Also rät mir Romy mich hinzulegen und ich versuche mit Kopfhörern die Hypnose zu machen, die ich beinahe täglich während der Schwangerschaft gemacht habe und die mir immer so viel Energie gegeben hat. Doch die Wehen kommen nun alle 4 Minuten und an Hypnose ist nicht ansatzweise zu denken. Ich merke auch, wie die Wehen heftiger werden und freue mich über Ablenkung, denn Fotografin Patti trifft ein.

Ich kenne meine Namensvetterin noch nicht sehr gut und lange. Wir haben uns zweimal gesehen und einmal telefoniert und es ist zunächst etwas komisch, sie nun hier im Kreißsaal zu sehen. Doch Patti und ich sind auf einer Wellenlänge und sie hat selbst bereits zwei Kinder. Hebamme Romy verkündet uns, dass sie nebenan einen Notkaiserschnitt vorbereiten muss, sie aber schon die Bereitschaftshebamme kontaktiert habe. Die Wehen werden heftiger und ich versuche mich so gut wie möglich auszuruhen. Stefan fragt, ob ich was essen möchte, doch nach allem ist mir, nur nicht nach Essen. Patti versorgt mich währenddessen mit Wasser. Ich merke, dass das mit dem Veratmen der Wehen irgendwie nicht so gut funktioniert und versuche einfach durchzuhalten.

Die Tür öffnet sich und als ich das Gesicht der Bereitschaftshebamme erkenne, freue ich mich wie ein Honigkuchenpferd. Luisa! Hebamme Luisa hatte uns beim ersten CTG im Krankenhaus am eigentlichen Geburtstermin betreut und wir hatten uns ewig mit ihr unterhalten. Sie wusste bereits, was wir beruflich machen (na ok, das mit dem Blog haben wir nicht verraten) und sie war einfach superlieb und genau auf unserer Wellenlänge. Vom Alter her könnte sie unsere Mutter sein und das finde ich perfekt. Auch sie erkennt uns sofort und ich bin mir sicher, dass sie die perfekte Hebamme für Marlenas Geburt sein wird. Nachdem sie Hallo gesagt hat, geht sie erstmal wieder, um sich vorzubereiten.

Ich halte es auf dem Bett nicht mehr aus, stehe auf und setze mich auf den Pezziball. Dann merke ich, wie mir übel wird. Stefan und Patti sind zum Glück sofort zur Stelle und ich übergebe mich in den Mülleimer. Als Luisa zurückkommt, macht sie mir Mut. Wenn der Körper sich entleert, ist das ein gutes Zeichen. Er macht sich bereit für die Geburt. Auf dem Pezziball sitze ich eigentlich recht gut, aber Luisa möchte mich lieber auf dem Bett haben, damit sie mich ans CTG anschließen kann und somit die Herztöne von Marlena im Blick hat. Und ich muss ehrlich sagen, dass das ein Punkt, wenn auch der einzige, ist, der mich an der Geburt stört. Dass ich auf dem Bett und am CTG bleiben soll. Irgendwann halte ich das enge Stoffband, dass die CTG-Dinger hält, nicht mehr aus und bitte darum, es abmachen zu dürfen. Doch Luisa macht mir eine Alternative dran, die etwas angenehmer ist.

Auf der Toilette übergebe ich mich ein zweites Mal und zurück auf dem Bett merke ich, dass ich schon sehr erschöpft bin. Mir fehlt der Schlaf, die Kotzerei schlaucht und da war doch noch was? Ach ja, Wehen. Die sind mittlerweile so stark, dass ich regelmäßig „verdammte Axt“ rufe und Luisa um Schmerzmittel bitte. Mit Blick auf das CTG meint sie, dass bei den starken Wehen was Homöopathisches nix mehr bringt. Es muss was Stärkeres her. Eine PDA lehne ich erstmal ab und hebe sie mir für den Notfall auf. Luisa bietet mir Paracetamol als Infusion oder Lachgas an. Weil ich bei Lachgas nicht weiß, was mich erwartet, wähle ich erstmal Paracetamol. Die Minuten vergehen und plötzlich kommt eine Wehe, die alle bisherigen in den Schatten stellt. Verdammte Axt!

Stefan: Nachdem ich unserer Fotografin Patti geschrieben habe, dass es nun jetzt wohl bald nach Aussage der Hebamme losgeht, bin ich irgendwie nicht Fisch nicht Fleisch, wie man so schön sagt. Was heißt „bald“, 24 Stunden oder ist Marlena in 2 Stunden schon da? Egal, wie viel man liest, sich vorbereitet; die Geburt des eigenen Kindes ist etwas, worauf man sich einfach nicht vorbereiten kann. Ich muss mich wirklich beruhigen, denn das einzige was ich in den nächsten Stunden machen kann, ist da zu sein und das zu tun, was mir meine Frau oder die Hebamme sagen. Normalerweise habe ich es ja nicht so sehr damit Befehle zu befolgen 😀 .

Patti trifft ein und wir begrüßen uns erst einmal. In dieser Situation ist es wirklich irgendwie komisch, noch jemanden dabei zu haben. Da ich ja ehrlich auch nicht weiß, wie das Ganze hier ablaufen wird. Doch als ein weiteres Gesicht in den Raum luchst und „Hallo“ sagt, ist erst einmal alles vergessen, denn durch eine Geburt, die in den OP verlegt werden muss, hat Hebamme Romy eine weitere gebeten (in der Regel arbeitet nur eine und eine weitere ist auf Abruf, falls zu viele Potsdamer Kinder auf die Welt wollen) zu kommen, die uns ab jetzt betreuen soll. Und es ist Luisa! Leider kann man sich im Krankenhaus ja nicht die Hebamme aussuchen. Hätten wir es können, hätten wir hundertprozentig Luisa gewählt. Sie ist so eine angenehme und ruhige Person, die gleichzeitig mehr als durchsetzungsstark ist, ohne die Stimme zu erheben. Man macht einfach, was sie sagt, ohne darüber nachzudenken.

Patricia liegt schon seit einigen Minuten auf dem Bett und dreht sich von links nach rechts, bis sie für sich entscheidet, auf den Pezziball zu wollen. Von sich aus auf ein Sportgerät zu gehen, das gab es bei Patricia schon lange nicht mehr :-D, sie muss wirklich unglaubliche Schmerzen haben. Irgendwie merkt man das als Außenstehender gar nicht so sehr, wenn am CTG nicht diese riesigen Zahlen auftauchen würden. Seit der letzten Kontrolluntersuchung wenige Stunden zuvor ist die Zahl mehr als 4x so hoch. Das Diagrammfeld auf der Papierrolle vom Wehenschreiber reicht von der Größe schon gar nicht mehr aus, um die Ausschläge aufzuschreiben.

Ich ärgere mich ein bisschen, dass Patricia nicht noch einmal vorher schlafen konnte, nach dem ereignisreichen Tag war eigentlich geplant, ins Bett zu gehen, nach ein paar Stunden von meiner hochschwangeren Frau geweckt zu werden, die mir sagt, dass es losgeht. Wie so oft ließ uns unsere Planung mal wieder im Stich 😀 . Sie muss sich plötzlich übergeben und von meiner Recherche weiß ich, dass jetzt erst einmal Platz geschaffen wird, um diesen kleinen Menschen da unten durchzubekommen 😉 . Alles muss raus. Seit dem Anfang der Schwangerschaft habe ich sie nicht mehr kotzen gesehen oder gehört. Nach dem zweiten Mal Übergeben erwähnt sie wieder, wie erledigt sie jetzt schon ist. Ich mache mir ein wenig Sorgen…

02:30

Patricia: Ich merke, dass der Spaß wirklich an meinen Kräften zehrt. Luisa untersucht nochmal den Muttermund – 4cm. Das Paracetamol wirkt in etwa so gut wie ein Kaubonbon und auch Hebamme Luisa merkt, dass ich etwas brauche. Also her mit dem Lachgas. In wenigen Minuten hat Luisa das Lachgas vorbereitet und ich gehe zusätzlich in eine andere Position, weil ich es seitlich im Liegen nicht mehr aushalte. Im Vierfüßlerstand auf Knien auf der Liege hänge ich mit dem Oberkörper über der Lehne. Rechts Stefan, daneben Patti und links das Lachgas. Woher ich die Kraft nehme, mich auf den Knien zu halten? Fragt mich was Leichteres.

Bei jeder Wehe presse ich nun die Gummimaske vor mein Gesicht und atme stoßweise ein. Das funktioniert super, die Maske wird mein bester Freund während der Geburt. Ich hab etwas zu tun, etwas zum Festhalten und das Lachgas hat einen schmerzlindernden Effekt. Zumindest bilde ich mir das ein. Es macht die Wehen definitiv erträglicher. Die nächsten Minuten und Stunden bin ich ganz bei mir und nehme alles um mich herum nur gedämpft war. Keine Angst, das liegt nicht am Lachgas. Die meisten Mütter werden bestätigen können, dass man bei der Geburt sehr mit sich beschäftigt ist. Die Pausen zwischen den Wehen nutze ich so gut wie nur möglich zum Ausruhen und die Wehe versuche ich einfach zu überstehen. Es funktioniert, es geht vorwärts. Zweimal atme ich ein wenig zu viel Lachgas ein und fühle mich danach für circa eine Minute ein wenig besoffen. Auch nicht das Schlechteste. 😉

Stefan: Schon wieder eine Stunde rum. Ich habe das Gefühl, die Zeit ist noch nie so schnell vergangen, wie in den letzten Stunden. Patricia wälzt sich im Bett von links nach rechts und so langsam braucht sie definitiv etwas Stärkeres als Paracetamol (meiner Meinung nach hat das sowieso noch nie geholfen 😛 ). Sie hat sich ja schon vor einigen Minuten gegen die PDA entschieden, so bestimmt und klar hat Patricia vorher noch nie eine Entscheidung gefällt und ausgesprochen. Das merkt sogar Luisa, die mir mehrfach sagt, dass Patricia irgendwann bestimmt eine benötigt, wenn die Wehen so stark über so einen langen Zeitraum bleiben. Ich merke sofort, dass ich Patricia gar nicht versuchen muss zu überreden, sie hat ihre Entscheidung gefällt und dabei wird es bleiben. In diesem Punkt sind wir uns doch sehr ähnlich 😀 .

Und dann versucht Luisa erst einmal das Lachgas und wer hätte gedacht, dass das Patricias heimlicher „Geburtsengel“ wird. Ich stehe nun am Kopfende und halte Patricias Hand, die sich in den Vierfüßlerstand begeben hat. Sie presst ihr Gesicht abwechselnd in die Lachgasmaske, wenn eine neue Wehe im Anmarsch ist oder in die Kopfstütze des Bettes, um sich auszuruhen. „Verdammte Axt“, (jetzt hab ich es gesagt 😀 ) ist das krass!

04:30

Patricia: Ich merke, wie die Wehen nochmal stärker werden und ich doch immer lauter. Ein oder zweimal muss ich tatsächlich schreien und das hilft. Luisa überzeugt mich, mich aus dem Vierfüßlerstand wieder auf die Seite zu legen und kontrolliert nochmal den Muttermund. 8 cm. Wir haben es fast geschafft. Es ist eine ruhige Atmosphäre, die Spannung steht förmlich im Raum. Auch von Stefan und Patti höre ich nicht mehr viel. Stefan ist an meiner Seite, spricht mir gut zu, Patti gibt mir Wasser. Ich werde immer müder und schlafe zwischen den Wehen fast ein. Ich merke, dass Luisa das ein wenig beunruhigt. Es muss ja weiter gehen. Sie kontrolliert ein letztes Mal den Muttermund und sagt nur noch: „Ok. Wir sind bereit.“

Stefan: So langsam wird es wirklich ermüdend für Patricia. Wir merken alle, wie ihre Kräfte schwinden, sie sagt fast nichts mehr während der Pausen. Hat sie mich noch vor ein paar Minuten korrigiert, dass Luisas Sohn nicht in Sachsen sondern in Thüringen wohnt, sind wir jetzt fast gar nicht mehr für sie da. Sie konzentriert sich nur noch auf sich und die Geburt. Ich solle sie bitte auch nichts mehr fragen oder in den Pausen gut zureden, sie braucht die Phase zum Kräfte sammeln.  Mit welch ruhiger Stimme sie das sagt, ich dachte ich werde wenigstens 1x während der Geburt angeschrien, da wir beide ja leicht reizbar sind und unsere Streits doch immer etwas lauter werden. Doch bisher nicht.

05:00

Patricia: Die Pressphase beginnt. Es macht sich ein Druck in meinem Becken breit, der unglaublich ist. Ich habe das Gefühl, dass es mir dort untenrum alles zerreißt. Alles. Doch Vorsicht Spoiler: Nix ist gerissen. 😉 Unser Körper kann wirklich Unglaubliches schaffen. Unter Anleitung von Luisa beginne ich zu pressen. Das Lachgas brauche ich nun nicht mehr. Die Maske gebe ich trotzdem nicht her und halte sie wie ein Kuscheltier an mir. Bei jeder Wehe hab ich das Gefühl, dass meine untere Körperhälfte in 1000 Stücke zerspringt. Dieses Baby kann da nicht durchpassen. Das geht einfach nicht. Ich höre, wie Luisa telefoniert und die Ärztin zur Geburt bittet. Ich bin aufgeregt und hoffnungsvoll zugleich. Gleich wird es soweit sein. Ich werde sie das erste Mal sehen. Und die Schmerzen werden vorbei sein. Doch dazwischen liegen noch viele Wehen.

„Es spannt so sehr!“, höre ich mich immer wieder sagen und als ich zum ersten Mal seit gefühlten Stunden die Augen wieder öffne, sehe ich nur eins. Die Ärztin mit der Schere. Ich weiß genau, was das bedeutet. Sie will schneiden. Fuck! Das will ich absolut nicht. „Lass uns bitte noch eine Wehe abwarten.“, höre ich Luisa zu der Ärztin sagen. Luisa gibt schon die ganze Zeit ihr Bestes. Sie legt mir warme Kompressen da unten hin und massiert. Hebammen sind einfach die Besten. Ich weiß, dass nun ich gefragt bin. Bei der nächsten Wehe presse ich so stark ich kann und plötzlich merke ich, dass das Köpfchen da ist. Ein unglaubliches Gefühl. Alle sind ganz aufgeregt und nun geht alles ganz schnell und irgendwie auch ganz leicht. Bei der nächsten Wehe presse ich wieder automatisch und Luisa und die Ärztin ziehen mit.

Stefan: So langsam sind wir wirklich am Ende, naja fast, jetzt beginnt ja erst die Pressphase. Bald ist mein Kind auf der Welt, es ist unglaublich! Unsere Fotografin Patti hat schon lange nicht mehr ihre Kamera in der Hand, sie ist seit Stunden schon ein fester Teil des Geburtsteams und hält Patricias Bein, die ja jetzt auf der Seite liegt, oben, damit Marlena endlich kommen kann. Denn Luisa merkt, dass es nicht so toll funktioniert, wie es könnte. Marlena hat sich nämlich überlegt, noch einmal schnell ihre Hand an den Kopf zu legen, damit es für Mami nicht so einfach wird 😉 .

Patti bringt Patricia noch einmal Wasser und ich übernehme das hochgelegte Bein. Und da passiert es, ich sehe schon den halben Kopf meiner Tochter. Für so etwas bin ich einfach zu neugierig, ich muss einfach hinschauen. Und es ist sagenhaft. Ein richtiger Mensch bahnt sich da seinen Weg aus meiner Frau!

05:50

Patricia: Und dann ist sie da. Marlena. Man kann es nicht in Worte fassen. Sie wird mir auf die Brust gelegt und ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Es ist das intensivste Gefühl, das ich bisher in meinem Leben hatte. Und gleichzeitig so unwirklich. Marlena sieht schon so sauber aus und so perfekt. Sie öffnet die Augen und mustert Stefan und mich mit kritischem Blick. „Sie ist dir wie aus dem Gesicht geschnitten, Patricia.“, höre ich jemanden sagen. Und ja, tatsächlich. Dieses kleine Baby kenne ich von Fotos. Von meinen Babyfotos. Doch die Hände sind die ihres Papas. Es ist einfach unglaublich. Alles andere, Plazenta und Co., bekomme ich nur nebenbei mit. Die Schmerzen: tatsächlich wie vergessen; die Müdigkeit: wie weggeblasen. Alles andere ist unwichtig. Nur wir zählen. Stefan, Marlena und ich. Wir sind jetzt eine Familie. Eine richtige Familie.

Stefan: Die Wehe, die Luisa noch abwarten wollte, ist wirklich die letzte! Marlena ist da! Innerhalb von einer gefühlten Sekunde, ziehen die Ärztin und Luisa sie komplett heraus, machen sie kurz sauber und legen sie auf Patricias Brust. Oh mein Gott ist sie schön! Minutenlang schaut sie uns an ohne zu weinen oder zu schreien. Patricia und ich sind die einzigen, die eine paar Tränchen verdrücken! Das ist der beste Moment meines bisherigen Lebens, sie ist meine Tochter und ich bin so glücklich und so stolz auf meine Frau! Ab jetzt sind wir nie wieder ohne sie, als ob ich das wollen würde…

Bild: Patti Haas

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Kommentar

  • Svenja

    Ihr Lieben,
    ich habe selbst beim Lesen richtig mitgelitten, aber es freut mich sehr, dass die Geburt doch so gut verlaufen ist! Ich kann mir nicht vorstellen wie krass diese Momente alle sind, aber ich hoffe ich darf sie irgendwann auch einmal erleben.
    Noch einmal herzlichste Glückwünsche zur Geburt eurer Tochter und alles Gute für euch drei <3
    Ganz liebe Grüße,
    Svenja

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