Das Bikini Bootcamp – Woche 1

Bikini Bootcamp Silke Kayadelen
Wow. Ist wirklich erst EINE Woche vergangen seitdem ich mit dem Bikini Bootcamp von Silke Kayadelen begonnen habe? Wahnsinn. Diese Woche kam mir irgendwie eher wie ein Monat vor. Nicht weil sie so anstrengend war (obwohl, der Sport schon :D), sondern weil mir die Ernährung irgendwie schon in Fleisch und Blut übergegangen ist. Doch wie sieht das Programm für mich eigentlich aus? Was hat sich verändert?

Ernährung

Alkohol, Weißmehlprodukte (also Brot, helle Nudeln und weißer Reis) und Süßigkeiten sind verboten. Ich darf so viel Gemüse essen wie ich will, 3 Portionen Obst am Tag und eine Handvoll Mandeln und zusätzlich 1000 Kalorien. Die zähle ich mit der MyFitnessPal App.

Sport

Normalerweise (warum normalerweise erkläre ich später) trainiere ich morgens und abends jeweils 20 Minuten (Warm up-Trainining und ein Workout, das auf eine Körperpartie ausgerichtet ist) und mache zusätzlich ein Krafttraining, das etwa 30-45 Minuten dauert.

Außerdem gibt es jeden Tag eine Tagesaufgabe und eine Teepause, in der man sich selbst reflektiert.

Und wie lief das Ganze für mich und vor allem, was habe ich bisher erreicht? Denn heute war mein erster Wiegetag!

Montag – Tag 0 des Bikini Bootcamps

An Tag 0 macht man eine Art Detox-Tag. Ich habe relativ wenig gegessen, dafür viel getrunken, mich gewogen und gemessen und einen Fitnesstest gemacht. Da der Montag für mich ein Tag war, an dem ich eh mal runterkommen musste, weil mich einige berufliche und private Dinge derzeit ziemlich fordern und beschäftigen, kam der Tag 0 für mich genau richtig. Das wenige Essen (morgens ein Smoothie, mittags Vollkornbrot mit Quark und Tomate und abends ein Smoothie) hat mir vollkommen gereicht. Beim Fitnesstest bin ich ganz gut durchgekommen. Olympiareif war es definitiv nicht, aber überlebt habe ich es. Abends bekam ich spontan Lust auf Toffifee, doch meine Freundin Maria schickte mir daraufhin das Bild von der Toffi-Fee und der Appetit war wie weggeblasen. 😀

Bikini Bootcamp

Dienstag – Tag 1 des Bikini Bootcamps

Sport: Der erste offizielle Tag startete erst einmal damit, dass ich mich erfolgreich vor dem Sport drückte. Man hat immer Angst vor dem Unbekannten, nicht? Und außerdem hatte ich schon Muskelkater nur vom Fitnesstest am Vortag! Also absolvierte ich das erste Programm nicht wie zunächst geplant vor meiner Morgenroutine und auch nicht danach, sondern erst nachdem ich noch gefrühstückt (wieder ein Vollkornbrot mit Quark und Tomaten) und mir einen Einkaufszettel geschrieben hatte.

Nachdem ich mich endlich überwunden (bzw. keine andere Ausrede mehr gefunden) und in Zeiten von Netflix & Co. den DVD Player aus dem Winterschlaf geweckt hatte, machte ich endlich den ersten Sportteil des Tages und kam direkt beim Warm-up ganz schön ins Schwitzen. Ich vermisste direkt meinen Stepper…

Das Einkaufen an sich war auch schon Sport, da ich in insgesamt 4 verschiedene Läden musste, wobei der 4. mindestens 500 Meter von den anderen entfernt war und die 3 Einkaufsbeutel sehr schwer waren. Trotzdem stand abends natürlich wieder das Training auf dem Plan, bei dem ich schnell feststellte, dass ich überhaupt keine Liegestütze kann. Hier passierte es auch direkt zum ersten Mal. Ich bekam direkt nach den Liegestützübungen stechende Schmerzen im Kopf und Kreislaufprobleme, weshalb ich das Training nicht komplett absolvieren konnte. Silke meinte aber, dass sich der Körper erstmal an den Sport gewöhnen muss.

Ernährung: Gut vorbereitet war ich an Tag 1 nicht – der Kühlschrank war ziemlich leer. Beim Einkaufszettelschreiben versuchte ich direkt mein Gehirn zu überlisten. Denn normalerweise ist das ziemlich fies. Wenn es das Wort Diät hört, fängt es sofort an, Appetit für Gerichte zu entwickeln, die ich seit Monaten nicht mehr gegessen habe. Eben weil es weiß, dass man nur Gerichte aus dem einen Buch essen darf. Also machte ich es ganz einfach so, dass ich auch Gerichte aus anderen Kochbüchern heraussuchte. Zum Beispiel kochte ich direkt abends unser bisheriges Lieblingsgericht aus Jamies Superfood für jeden Tag. Auch die Gerichte aus Vegan for Fit erfüllen Silkes Anforderungen.

Nachdem ich 1,5 Stunden und 3 volle Einkaufsbeutel später wieder zu Hause war, durfte ich mich direkt an den Herd stellen, um Mittagessen zu kochen. Das schmeckte dafür sensationell gut. Den Linsensalat mit Mango werde ich während des Bikini Body Bootcamps definitiv nochmal machen. Zum Glück war ich schlau genug, die doppelte Portion zu kochen.  Abends gab es dann Kürbis-Laksa mit Wildreis von Jamie Oliver.

Und sonst: Das Bikini Bootcamp kostete am ersten Tag sehr viel Zeit und ich machte mir etwas Sorgen, wie ich in den nächsten 21 Tagen denn zum Arbeiten kommen sollte…

Mittwoch – Tag 2 des Bikini Bootcamps

Sport: Den Muskelkater spürte ich am nächsten Morgen deutlich, aber er war nicht so schlimm, dass man sich nicht mehr bewegen konnte, was ich angenehm fand. Am nächsten Morgen schaffte ich es auch, den Sport vor der Morgenroutine zu machen und pünktlich mit dem Arbeiten anzufangen. Doch leider traten die Kopf- und Kreislaufprobleme wieder auf und ich musste abermals vorzeitig abbrechen. Abends fiel es mir ziemlich schwer mich zu motivieren, da ich bis 20:30 am Schreibtisch sitzen musste. Den ersten Teil des Trainings schaffte ich ohne Kopfschmerzen, aber am Krafttraining versagte ich leider ein bisschen, da die Übungen und meine Muskeln sich einfach nicht vertrugen. Doch Silke tröstete mich und meinte, ich müsse einfach nur an meine Grenzen gehen. Umso motivierter startete ich in Tag 3.

Ernährung: Auch hier hatte ich wieder keine Probleme. Ich fühlte mich gut gesättigt und wohl und das Essen schmeckte mir. Morgens machte ich mir einen Quark-Milch-Mix mit Beeren und Haferflocken, mittags gab es den Rest vom Linsensalat und abends kochte Stefan ein Kichererbsencurry und dazu den Avocadosalat von Silke.

Bikini Bootcamp Linsensalat

Donnerstag – Tag 3 des Bikini Bootcamps

Sport: Heute stand die erste Challenge an. Also nicht das normale Sportprogramm, sondern einige Übungen, die mich herausfordern sollten. Ich absolvierte die Challenge direkt vor meiner Morgenroutine und da ich noch motiviert von Silkes Telefonat am Vorabend war, versuchte ich wirklich an meine Grenzen zu gehen. Die Übungen wie Ausfallschritt, Kniebeugen, Hampelmann und Co. absolvierte ich alle, wenn ich auch zwischendurch ein paar Mal kurz verschnaufen musste. Den 12-minütigen Intervall-Lauf zum Abschluss schaffte ich dann aber leider nicht mehr. Nach 4 Minuten war ich fix und fertig. Aber dafür hatte ich das Sportprogramm für den Tag bereits hinter mir.

Ernährung: Morgens gab es einen Smoothie mit Beeren, Birnen und Milch, mittags den restlichen Avocadosalat mit Spiegeleiern und abends wieder Resteessen. Zum ersten Mal bekam ich allerdings ein wenig Lust auf andere Gerichte, da es beim Gassigehen ständig herzhaft roch. Ich trank den Rest vom Smoothie und danach war der Appetit weg. Abends kochte ich die Reste vom Kürbis-Laksa vom Montag und einen Quinoa-Mais-Salat mit Mango, Tomaten, Avocado und Feta von Jamie Oliver. Ein bisschen gelitten habe ich, als ich Stefan beim Weißbrotessen zusehen musste. Das sah nämlich besonders lecker aus…

Freitag – Tag 4 des Bikini Bootcamps

Sport: Tag 4 startete gleich wieder mit „Feste Arme, Brüste, Wow“, das gefühlt nur aus Liegestützübungen besteht. Das ging aber besser als gedacht. Abends war ich schon in Wochenendstimmung und musste mich zum Sport überwinden. Leider traten dort dann auch wieder die Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme auf und ich verzweifelte langsam daran…

Ernährung: Morgens hatte ich noch keinen Hunger und aß mittags die Reste vom Vortag. Abends machte Stefan uns Vollkornbrot mit Avocado und Spiegeleier.

Samstag – Tag 5 des Bikini Bootcamps

Sport: Während an den Tagen zuvor die Kopfschmerzen wieder von allein weggegangen waren, merkte ich am Samstag bereits bei der ersten Bewegung, dass sie noch da waren. Beim Sport konnte ich die Springübungen nicht machen, weil es im Kopf dröhnte und auch die Liegestützübungen ließ ich weg. Ich war ein wenig entmutigt und die Kopfschmerzen nervten mich. Doch es kam noch besser. Mittags spürte ich, dass sich eine nette Blasenentzündung ankündigte, die auch gleich akut auftrat. Das abendliche Sportprogramm musste also ausfallen und auch die Kopfschmerzen wollten nicht weggehen. Ich beschloss, ab Sonntag die schmerzenden Übungen zu meiden und zum Ausgleich eine Runde auf dem Stepper einzubauen. Silke segnete das ab. Außerdem entschied ich, mir einen Osteopathen zu suchen, der sich den Kopf bzw. meinen Nacken mal anschaut.

Ernährung: Ich war krank und ein bisschen entmutigt – der perfekte Zeitpunkt, um Süßigkeiten oder etwas anderes Böses zu essen. Doch glücklicherweise hatte ich dieses Bedürfnis nicht, weil ich einfach merkte, wie gut mir die gesunde Ernährung der letzten Tage tat. Die Hot Dogs, die Stefan bei Ikea aß, lachten mich überhaupt nicht an und ich aß weiter nach dem Ernährungsprogramm. Morgens gab es ein Vollkornbrötchen mit Frischkäse und Avocado, mittags machte ich mir Bratkartoffeln und abends hatte ich schlichtweg keinen Hunger mehr.

Sonntag – Tag 6 des Bikini Bootcamps

Sport: Der Sonntag startete leider gar nicht vielversprechend. Die Kopfschmerzen noch schlimmer und auch die Blasenentzündung wieder schlechter, verbrachten wir den Großteil des Tages auf dem Sofa. Denn auch Stefan hatte Rückenprobleme. An Sport war leider nicht zu denken. Mich machte das etwas traurig, denn vor dem Wiegetag wollte ich eigentlich nochmal alles geben für das Bikini Bootcamp.

Ernährung: Morgens machte Stefan leckere Vollkornpancakes mit Birnen-Apfel-Nuss-Muß für uns. Mittags war uns dann nicht nach kochen und wir wollten etwas bestellen. Doch das war gar nicht so einfach. Vollkornprodukte gab es leider nicht zur Auswahl und so wurde es für mich schließlich ein Salat, der aber wenigstens lecker war. Abends schaffte ich dann kaum noch etwas von den Rote-Linse-Nudeln mit Tomatensauce und Garnelen.

Das Ergebnis der ersten Woche

Heute war nun mein erster Wiegetag und ich entsprechend nervös. An die Ernährung hatte ich mich ohne einen einzigen Aussetzer gehalten, doch das Sportprogramm konnte ich nicht durchziehen. Doch meine Waage war gnädig zu mir und zeigte mir ganze 2,2 kg weniger an! Juhu!

Wenn ihr live bei meinem Bikini Bootcamp von Silke Kayadelen dabei sein wollt, dann folgt mir einfach bei Snapchat unter cheaperia. 🙂

PS: Diese Woche muss ich mehr Bilder machen… Das ist letzte Woche vor lauter Snapchat ein bisschen untergegangen.

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Kommentare

  • Marike

    Hey, das ist doch schon ein echt toller Anfang, den du da hingelegt hast! Das mit dem Sport wird auch noch… wenn ich mal so an meine Laufanfänge zurückdenke, kann ich dich vielleicht ein bisschen beruhigen 🙂 Die bestanden nämlich anfangs vor allem aus Seitenstechen und Knieschmerzen… hat sich aber alles gegeben! Viel Erfolg wünsche ich dir weiterhin 🙂

    • Patricia

      Vielen lieben Dank!

  • Alexandra

    Hallo!
    Das Programm hört sich ganz gut und vor allem gesund an, ohne dass man zum Ende einen großen Jojo Effekt hat, weil man Wochlang auf Kohlenhydrate verzichtet hat.
    Wie oft und lange muss man denn laut Plan Sport machen?

    Liebe Grüße und weiter so!
    Alexandra

    • Patricia

      Ich muss morgens und abends jeweils 20 Minuten trainieren und zusätzlich ein circa 30-45-minütigen Krafttraining absolvieren.

  • Tabea

    Ohje, das klingt wirklich anstrengend und mit den ganzen Problemchen auch ziemlich demotivierend… freut mich also, dass du die Ernährung trotzdem so durchgezogen hast und auch ein Ergebnis auf der Waage sehen konntest!
    Liebe Grüße

    • Patricia

      Vielen lieben Dank 🙂

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