Back to the roots – Regional und saisonal ernähren: #März

saisonales Obst

Wow, und da ist bereits die Märzwoche von Back to the roots (HIER ist das Projekt erklärt) vorbei (hier geht’s zum Januar und Februar) und wieder haben wir uns eine Woche lang möglichst regional und saisonal ernährt.

Der Einkauf – Bio-Sparmodus an

Stefan: Nach dem teuren Desaster in der letzten Back to the roots Challenge Woche im Februar, haben wir uns so gut wie noch nie mit der Essensplanung beschäftigt. Auf bio wollte ich nicht verzichten, doch ich achtete auf die Preise und ich machte mich auf die Suche nach Möhren, Feldsalat, Spinat und Champignons. Wie gesagt sind Champignons der absolute Geheimtipp für den Winter, fast immer aus Deutschland verfügbar und man kann daraus Suppen, Salate, Quiches, etc. zubereiten. Natürlich sollte auch das Obst nicht zu kurz kommen. Doch das ist in der kalten Jahreszeit ein großes Problem. Denn saisonales Obst heißt zur Zeit Äpfel, Äpfel und Äpfel. Daher ist direkt vom Feld, Baum oder Strauch geerntes und eingefrorenes Obst wie Himbeeren oder Brombeeren eine super Alternative. Wie sagt Jamie Oliver: „Der beste Freund einer guten Essensplanung ist der Gefrierschrank.“ Und warum sollten wir diese tolle Erfindung nicht dafür nutzen? Na klar ist das dann theoretisch nicht saisonales Obst, aber definitiv regional 😉 .

Und so lief die Woche

Patricia: Beim letzten Mal lief ja alles etwas chaotisch und ich hatte mir für die Märzwoche einfach mehr Zeit für Vorbereitung und mehr Struktur gewünscht. Und das haben wir auch tatsächlich geschafft umzusetzen. Am Montagvormittag haben wir uns nach dem Frühstück zusammengesetzt und einen Wochenessensplan gemacht und einen Einkaufszettel geschrieben bzw. unsere neue App benutzt. Wobei: Ich benutze die App „Bring“ bereits seit über einem Jahr. Nun hat auch Stefan sie heruntergeladen und wir haben eine gemeinsame Einkaufsliste gemacht. Super praktisch!

Für den Wochenessensplan hat sich vorher jeder von uns regionale und saisonale Rezepte für den März herausgesucht oder überlegt und in einem Google Drive Dokument tragen wir jeden Tag Frühstück, Mittagessen und Abendessen ein. Wobei ich sagen muss, dass wir da keine festen Zeiten für die Mahlzeiten haben. Wir frühstücken immer relativ spät (zwischen 9 und 11) und in Ruhe, Mittag essen wir oft erst nachmittags und manchmal fällt das Abendessen bei mir auch aus oder ich esse nur eine Kleinigkeit oder eben andersherum. Das passe ich dann immer an den jeweiligen Tag an. Denn in der Selbständigkeit sind die Tage doch recht verschieden. Natürlich fällt bei Stefan das Abendessen nie aus ;-).

Das Schöne am Wochenessensplan ist, dass er flexibel ist. Wenn an einem Tag etwas dazwischenkommt, man z.B. mit jemandem etwas essen geht oder spontan eingeladen wird, kocht man das Gericht einfach am nächsten Tag. Der Vorteil ist aber, dass man nicht hungrig in der Küche steht und sich erstmal überlegen muss, was man kochen will und dann auch noch einkaufen gehen muss. Damit wir nichts wegschmeißen müssen, haben wir zum Beispiel den Plan nur bis Freitag gemacht, um dann zu schauen, ob noch etwas übrig ist, das man verwerten kann. Und tatsächlich standen wir tatsächlich nur am Sonntag mit leerem Kühlschrank da und haben uns dann etwas beim Imbiss um die Ecke geholt. Danach haben wir uns ganz schlecht gefühlt, weil es weder besonders gut geschmeckt hat, noch sonderlich gesund war. Das darf also nicht nochmal passieren.

Was ich aber wieder nicht geschafft habe, war komplett auf Süßigkeiten zu verzichten. Zweimal überkam es mich. Aber das ist eben manchmal so.

Hier ein Überblick, was es diesmal so bei uns gab:

Saisonale und regionale Frühstücke

saisonales Obst

  • Käsekuchen, den meine Mama am Wochenende für uns gebacken hatte (und der sogar saisonal und regional war)
  • Waffeln mit selbstgemachtem Apfelmus
  • Müsli (Haferflocken und Dinkelflakes) mit Joghurt und Äpfeln
  • Von Stefan selbstgebackene Vollkornbrötchen
  • Grießbrei mit TK-Beeren

Selbstgebackene Brötchen

Selbstgebackene Brötchen

Saisonale und regionale Mittag- und Abendessen

Spaghetti mit Rapsöl

  • Pellkartoffeln mit Quark & Salat aus Feldsalat, Möhren, Champignons und Sonnenblumenkernen
  • Spaghetti (aus Deutschland) mit Möhrenpesto (HIER findet ihr das Rezept)
  • Spaghetti mit Knoblauch, Rapsöl, Brühe und Basilikum
  • Kartoffel-Spinat-Auflauf
  • Meine Lieblingskartoffelsuppe
  • ganz klassisch Brot mit regionalem Käse

Kartoffelsuppe

Pellkartoffeln

Auf unserem YouTube-Kanal findet ihr außerdem wieder ein kleines Food Diary!

Und die Finanzen?

Sahen sehr viel besser aus! 79,48 Euro. Das waren fast 40 Euro weniger als im Monat davor.

Stefans Fazit des März:

Ich  bin so froh, eine kurze Abwechslung von der Apfelinvasion durch gefrorene Beeren bekommen zu haben. Ich freue mich schon so auf die Obstvielfalt in den nächsten Monaten und vielleicht heißt es ja dann schon im April bei meiner Biomarkttante: „Saisonales Obst aus der Region? Da haben wir zur Zeit das, das und das!“ 😀 . Ich muss aber zugeben, dass ich den Apfel wieder viel mehr zu schätzen weiß. Da ich ihn vorher eher selten gegessen habe, ist er mir wieder mehr ans Herz gewachsen und ich verputze schon einmal täglich 2 Äpfel 😉 . Ansonsten hat mir in der letzten Woche definitiv der Kaffee gefehlt. Wenn sich das graue Wetter bis weit in den März zieht wie dieses Jahr, benötige ich morgens definitiv ein Aufputschmittel, obwohl ich ja sonst schon wie ein Duracelhase am Morgen herumlaufe. Das sagt jedenfalls Patricia.

Patricias Fazit des März:

Ich bin ziemlich zufrieden mit der letzten Woche und freue mich vor allem über den Wochenessensplan, den wir auch in den „normalen“ Wochen weiterführen. Allerdings freue ich mich sehr auf den Frühling und mehr Auswahl an Obst. Immer nur Äpfel als frisches Obst wird irgendwann öde.

Saisonales Obst und Gemüse für den April:

Was hat denn der April so an Obst- und Gemüsevielfalt für uns?

  • Äpfel
  • Rhabarber
  • Butterrüben
  • Champignons
  • Chicorée
  • Feldsalat
  • Kartoffeln
  • Lauch/Porree
  • Möhren
  • Pastinaken
  • Portulak
  • Rote Beete
  • Rotkohl
  • Rucola
  • Spargel
  • Spinat
  • Weißkohl
  • Zwiebeln

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Kommentare

  • Marike

    Das Projekt finde ich total super! Die Vollkornbrötchen sehen seeeeehr lecker aus, gibt es dazu wohl ein Rezept? Selbstgebackene Körnerbrötchen wären mal eine hervorragende Alternative zu den Körnerbrötchen des Bäckers unseres Vertrauens 😉 Auch wenn die Bäcker-Brötchen schmecken, eine Alternative könnte schon mal her 🙂 Morgen gibt’s bei uns übrigens schon wieder Kartoffelsuppe mit eurer Pilz-Einlage 🙂 Für mich ist das die leckerste Einlage für Kartoffelsuppe überhaupt… mein Mann steht leider eher auf Würstchen oder Speck in der Suppe 😀

    • The Kaisers (author)

      Das freut uns total, dass dir das Projekt gefällt! Stefan tüftelt momentan noch an dem Brötchenrezept. Die Brötchen waren auf jeden Fall gut, aber er ist noch nicht ganz zufrieden. 😀 Sobald er zufrieden ist, kommt das Rezept! Und toll, dass die Pilzeinlage so gut bei dir ankommt! Das werde ich Stefan gleich mal erzählen. 🙂

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