Back to the roots – Regional und saisonal ernähren: #April

Saisonale Rezepte April

Die Aprilwoche von Back to the roots (HIER ist das Projekt erklärt) verging wie im Fluge und war etwas chaotisch (hier geht’s zum Januar, Februar und März). Hier unsere Zusammenfassung.

Der Einkauf

Stefan: Wir werden immer besser, habe ich das Gefühl. Nach dem nächsten Hebammenbesuch, machten wir uns dieses Mal gemeinsam auf, um den Einkauf der Woche so weit es geht zu besorgen. Neben Eiern, Spargel (endlich gibt es deutschen Spargel 🙂 ) landeten diese Woche so einige Sachen in unserem Einkaufswagen. Wieder einmal musste ich einige Lebensmittel meiner Einkaufsliste im Supermarkt direkt durch andere ersetzen.

Noch groß im März in meiner Liste der saisonalen Obst- und Gemüsesorten für April angekündigt, gab es nun keine Rüben und auch keinen Spinat. Der April macht halt, was er will. Also nahmen wir den Spinat aus der TK Abteilung und die Rüben wurden kurzerhand durch Radieschen (ja die gibt es jetzt schon in Hülle und Fülle) ersetzt. Da man muss definitiv ein wenig flexibel sein oder sich durch die anderen Märkte kämpfen, um das begehrte Obst oder Gemüse doch noch zu bekommen.

Sofern es für das Gericht also nicht so wichtig erscheint, fahren wir wirklich gut mit dem Prinzip „Ersetzen“ und so kann man gleichzeitig schauen, ob das herausgesuchte Rezept auch mit anderen Komponenten schmeckt 😉 . Doch auch wenn wir alles bekamen, kam ich um einen zweiten Einkauf nicht drumherum, denn wenn man manches Obst und Gemüse noch halbwegs frisch essen möchte, dann muss man halt ein paar Tage später, wenn das entsprechende Rezept ansteht, noch einmal los.

Und so lief die Woche

Patricia: Die letzte Woche begann eigentlich am Ostermontag und wir beschlossen spontan, sie offiziell erst am Dienstag zu starten. Trotzdem gab es am Ostermontag eines der absoluten saisonalen und regionalen Highlights des ganzen Jahres für mich. Spargel! Endlich hat die Spargelsaison begonnen und ich kann gar nicht genug davon bekommen. Am liebsten mag ich ihn in der klassischen Variante: Gekocht mit Kartoffeln, Schinken und (für Stefan) brauner Butter und (für mich) Sauce Hollandaise.

Ab Dienstag startete die Back to the roots Woche dann offiziell für uns und wir verzichteten wieder täglich auf unseren Latte Macchiato (das fällt uns übrigens mit am schwersten). Leider war die letzte Woche nicht meine beste Woche. Ich fühlte mich schlapp, musste mich täglich tagsüber hinlegen und am Freitag schlug dann sogar eine Migräne zu und knockte mich den ganzen Tag aus. Das Resultat war, dass sowohl Essensplanung als auch das Kochen zu 90% an Stefan hängenblieben. Das machte die Aprilwoche von Back to the roots schwierig. Doch einiges Neues haben wir trotzdem ausprobiert. Teilweise leider ohne Fotos oder Video, da wir oft abends gegessen haben und das Licht nicht gut war. Nächsten Monat packe ich die Tageslichtlampe aus. 🙂

Was mich total freute, war, dass es 1. wieder mehr Obst und Gemüse zur Auswahl gab. Die ersten Erdbeeren aus Deutschland waren ein Träumchen! Und: Wir haben tolle neue Rezepte ausprobiert, die wir ohne dieses Projekt wahrscheinlich nie getestet hätten!

Saisonale Rezepte April

Gesündigt haben wir letzte Woche übrigens auch. Doch die Sünden gehen wie immer auf mein Konto. Ich kann momentan einfach nicht auf Schokolade verzichten. Und gestern hatte ich großes Verlangen nach Fleisch und keinen Appetit auf die geplanten Spinatwraps. Also holte Stefan uns Essen vom Griechen nebenan…

Hier ein Überblick, was es diesmal so bei uns gab:

Saisonale und regionale Frühstücke

Saisonale Rezepte April

  • Waffeln mit Rhabarber-Erdbeer-Mus
  • Müsli (Haferflocken und Dinkelflakes) mit Milch und Erdbeeren / Rhabarber-Erdbeer-Mus
  • Von Stefan selbstgebackene Vollkornbrötchen
  • Gebratene Brotscheibe mit Spiegelei, Kochschinken und Käse

Saisonale Rezepte April

Saisonale und regionale Mittag- und Abendessen

Saisonale Rezepte April

  • Spargel mit Kartoffeln, Schinken, Sauce Hollandaise bzw. brauner Butter
  • Spargelcremesuppe
  • Spargelquiche
  • Radieschen-Chinakohl-Salat
  • Spinatcrepes mit körnigem Frischkäse, Frühlingszwiebeln, Champignons und Radieschen
  • Käse-Lauch-Pfannkuchen mit Schnittlauchdip und Chinakohl-Salat
  • Gebratene Brotscheibe mit Spargel, Kochschinken, Champignons, Gouda und einer Sauce aus Brühe & Milch

Saisonale Rezepte April

Saisonale Rezepte April

Und die Finanzen?

Sahen noch besser aus! Diesmal 73,36 Euro für die komplette Woche.

Stefans Fazit des Aprils:

Der April hat doch schon einiges zu bieten gehabt. Spargel, ich liebe Spargel. Was mir wirklich daran gefällt, sich nur mit saisonalen und regionalen Produkten beschäftigen zu dürfen, ist, dass man ein richtiges Gefühl entwickelt, welches Gemüse ein guter Ersatz wäre, falls es das gewünschte nicht gibt und wie sehr ich es schätze, neue Sachen im Supermarkt endlich zu sehen. Ich hätte nie gedacht mich einmal so über die ersten deutschen Erdbeeren aus Südbaden zu freuen 😀 .

Patricias Fazit des Aprils:

Obwohl ich gern noch aktiver in der Aprilwoche mitgewirkt hätte (immerhin hab ich auf dem Sofa den kompletten Spargel geschält…), war sie für mich kulinarisch der Hit. Die ganzen Spargelsachen, die Erdbeeren, nur die Spinatcrepes waren nicht so der Brüller. Aber ich finde es jeden Monat wieder toll, sich wirklich auf die saisonalen und regionalen Lebensmittel zu konzentrieren und dadurch auch ganz neue Sachen auszuprobieren.

Saisonales Obst und Gemüse für den Mai:

Was hat denn der Mai so an Obst- und Gemüsevielfalt für uns?

  • Äpfel
  • Rhabarber
  • Erdbeeren
  • Blumenkohl (neu im Mai!)
  • Champignons
  • Kohlrabi (neu im Mai!)
  • Radieschen
  • Spitzkohl (neu im Mai!)
  • Wirsingkohl
  • Chicorée
  • Feldsalat
  • Kartoffeln
  • Lauch/Porree
  • Möhren
  • Pastinaken
  • Portulak
  • Rotkohl
  • Rucola
  • Spargel
  • Spinat
  • Zwiebeln

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Kommentare

  • Anna

    Ja da muss ich auch richtig dran arbeiten, weniger zu „sündigen“ und mehr saisonale Produkte zu kaufen! Schmecken im Endeffekt auch viel besser.

    • Stefan

      Wie gesagt, man muss ja nicht auf alles verzichten, aber vielleicht kannst du ja bei anderen Sachen wie den generellen Mahlzeiten mehr auf Regionalität setzen. Dann ist das Sündigen gar nicht mehr so schlimm 😉 .

      LG Stefan

  • Sabrina

    Ich liebe dieses Projekt! Ich wohne leider immernoch bei meinen Eltern und kann das leider so in der Form nicht mitmachen, aber wenn ich ausziehe, muss ich sowas auch unbedingt mal durchziehen. Generell mag ich es sehr, frisch zu kochen, auch wenn das immer einiges an Mehraufwand ist gegenüber anderen Gerichten, aber immer wieder die Sache wert!

    Ich finds super interessant zu sehen, was ihr beide aus den regionalen Lebensmitteln macht. Weiter so!

    glg Sabrina

    • Stefan

      Hi Sabrina,

      vielen Dank für das Kompliment! Ja das Kochen muss man halt in seine Tagesplanung miteinberechnen, dann ist das fast kein Problem. Zumal man ja auch für mehrere Tage kochen kann und so nur einmal Auwand hat 😉 .

      LG Stefan

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